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Wissenschaftliche Begründung zum Carpaltunnelsyndrom

Berufskrankheiten > Die Liste der Berufskrankheiten > Carpaltunnelsyndrom (CTS)

Zuletzt geändert am 7.10.2009


Eine wissenschaftliche Begründung für eine neue BK: Carpaltunnelsyndrom (CTS)

Im Gemeinsamen Ministerialblatt, Ausgabe Nr. 27 vom 30 Juni 2009, S. 573ff, wurde die wissenschaftliche Begründung für die Berufskrankheit

"Druckschädigung des Nervus medianus im Carpaltunnel (Carpaltunnelsyndrom) durch repetitive manuelle Tätigkeiten mit Beugung und Streckung der Handgelenke, durch erhöhten Kraftaufwand der Hände oder durch Hand-Arm-Schwingungen"

veröffentlicht. Es handelt sich dabei um die wissenschaftliche Begründung für eine neue Berufskrankheit, wie sie vom Ärztlichen Sachverständigenbeirat des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales dem Ministerium üblicherweise vorgeschlagen und von diesem dann - in aller Regel - veröffentlicht wird, mit der Konsequenz: bei der nächsten Überarbeitung der Liste der Berufskrankheiten wird diese BK hinzugefügt.

Also eigentlich ein gutes Zeichen: Es soll demnächst eine weitere Erkrankung in die Berufskrankheitenliste aufgenommen werden, mit allen daraus folgenden Konsequenzen - wie etwa Rehabilitations- und Entschädigungspflichten durch die Unfallversicherungsträger. Wer schon länger die Diskussion um ein Weiterentwicklung der Berufskrankheitenliste verfolgt hat, dem ist die Forderung nach Aufnahme dieser Erkrankung gerade im Zusammenhang mit der enormen Ausweitung von Bildschirmarbeitsplätzen nicht fremd.

Erinnern sollte man sich, dass schon Anfang der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts viele Beschäftigte über Schmerzen in den Händen und Handgelenken klagten, insbesondere bei Tätigkeiten an Computertastaturen und mit der Computer-Maus.

Eine wissenschaftliche Begründung zum CTS wurde bereits lange erwartet. In einem Vortrag im Rahmen des A+A-Kongresses 2001 in Düsseldorf haben Gert Heuchert und Andrea Lorenz, beide beschäftigt bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, die folgende Erwartung geäußert:

"Hinsichtlich der Tunnelsyndrome, die nach dem EU-Anhang I den "Drucklähmungen der Nerven" (Ziffer 506.40) zugeordnet sind, ist speziell zum Karpaltunnelsyndrom
- dem häufigsten und arbeitsmedizinisch bedeutendsten Tunnelsyndrom
- die Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Begründung des Ärztlichen Sachverständigenbeirats beim BMA - Sektion Berufskrankheiten - in Vorbereitung.
Darüber hinaus wird die bisherige BK 2106 "Drucklähmungen der Nerven" präzisiert."


Von der BAuA wurde also schon vor 8 Jahren die Veröffentlichung einer wissenschaftlichen Begründung erwartet! Die Ereignisse haben sich also nicht überschlagen, das Gremium des Ärztlichen Sachverständigenbeirates hat sich also wieder einmal in seiner wissensachftlichen Bewertung der vorliegenden Ergebnisse "sehr schwer getan". Die BGen, die ja eigentlich eine gesetzliche Pflicht zur Ermittlung von Zusammenhängen zwischen Arbeitsbedingungen und gesundheitlichen Schädigungen haben (SGB VII, § 1 Ziff. 1 und § 9 Abs. 8) kommen ihren Verpflichtungen traditionell nur sehr zögerlich nach, der Fall des CTS war keine Ausnahme.

Man sollte sich aber daran erinnern, dass die Aktivitäten der EU, die Liste der Berufskrankheiten zwischen den verschiedenen Mitgliedsländern anzugleichen und zu vereinheitlichen, bereits seit 1962 laufen und 2003 eine Aktualisierung dieser Empfehlung erfolgt ist. In dieser Liste ist das CTS schon lange enthalten. Man kann also nur feststellen: es dauert Jahrzehnte.

Allerdings versteht man die langsame Entwicklung dann etwas besser, wenn man sich daran erinnert: die vorliegende Berufskrankheitenliste der EU hat nur empfehlenden Charakter. Die Regierungen der einzelnen Mitgliedsländer können die nationalen Berufskrankheitenlisten daran ausrichten - oder eben auch nicht.


Welche Bedeutung hat diese Erkrankung?

Einen ersten Hinweis darauf, welche Bedeutung das CTS als Berufskrankheit hat ergibt sich aus den von der EU erhobenen Statistiken. Die letzte vorliegende Statistik stammt aus dem Jahr 2001. Die damals von den nationalen Behörden gemeldeten Zahlen über anerkannte Berufskrankheiten können einen Hinweis auf die Bedeutung des CTS geben. Neuere Auswertungen liegen nicht vor.

Es wurden 2001 von den nationalen Behörden von insgesamt 12 der Mitgliedsstaaten Daten gemeldet, nämlich von Belgien, Dänemark, Spanien, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal, Finnland, Schweden und Vereinigtes Königreich.

Nicht gemeldet hatten Deutschland, Frankreich und Griechenland.

Von diesen Meldungen wurden nur jene 68 Berufskrankheiten ausgewertet, die in allen nationalen Systemen Anwendung finden. Es wurde u.a. festgestellt:

"Die zehn verbreitetsten Berufskrankheiten in den 12 Mitgliedstaaten sind Tendosynovitis der Hand und des Handgelenks (5 379 Fälle), Epikondylitis des Ellenbogens (4 585), Kontaktdermatitis (4 457), lärminduzierte Schwerhörigkeit (4 068), Raynaud- oder Weißfingersyndrom (3 120), Karpaltunnelsyndrom (2 483), Mesotheliom (1 168), Asthma (1 075), Asbestose (738) und Kohlenbergarbeiter-Pneumokoniose (547)."

Das CTS gehört also zu den zehn häufigsten Berufskrankheiten in Europa.

Eine von eurostat - also vom statistischen Amt der EU - durchgeführte Hochrechnung dieser Zahlen auf Basis der Zahl der Beschäftigten in allen EU-Ländern kommt für das CTS zu dem Ergebnis:
Im Jahr 2001 sind in den 12 meldenden Ländern 2.483 Fälle anerkannt worden, demnach hätten in allen 15 EU-Mitgliedsländern 4.111 Fälle von CTS anerkannt werden müssen.

D.h., in den drei Ländern die nicht gemeldet haben, also in Deutschland, Frankreich und Griechenland, wären zusammen 1.628 anzuerkennende Fälle zu erwarten gewesen.

Realistischer Weise würde für Deutschland auf Grund der höchsten Zahl an Beschäftigen auch ein entsprechend hoher Anteil an Erkrankungen zu erwarten sein, also auf jeden Fall mehr als 600 anerkannte Fälle von CTS.

In Deutschland gibt es zwar die BK 2106 "Druckschädigungen der Nerven", diese schließt aber explizit das CTS aus. 2002 wurde die frühere Berufkrankheit 2106 "Drucklähmung der Nerven" neugefasst und umbenannt in "Druckschädigung der Nerven" ergänzend wurde auch das zugehörige Merkblatt inhaltlich überarbeitet.

Nur der Vollständigkeit halber sei deshalb erwähnt: Im Jahr 2001 sind von allen gewerblichen BGen zusammen nur 9 Fälle der BK 2106 "Druckschädigungen der Nerven" anerkannt worden. Die Zahl der Anerkennungen bei der BK 2106 ist in den darauf folgenden Jahren noch weiter gesunken.

Wer daraus ableitet, in Deutschland würde die Erkrankung CTS keine Rolle spielen, der irrt gewaltig: Das Bundesgesundheitsministerium hat die Kliniken verpflichtet ab dem Jahr 2004 Qualitätsberichte vorzulegen. Im Bericht der Rhön-Klinikum AG finden sich Zahlen über operative Eingriffe zur Behandlung von CTS. Es wird dort festgestellt ein operativer Eingriff zur Beseitigung eines Karpaltunnelsyndroms fand im Jahr 2004 in Deutschland 22.557 mal statt.

Dabei ist zu berücksichtigen, dass vor der Entscheidung zu operieren eine ganze Reihe anderer therapeutischer Maßnahmen liegen. Die Operation ist das letzte Mittel für Fälle, bei denen auf anderem Weg keine Verbesserung erreichbar ist. Diese Operationen werden mittlerweile fast nur noch ambulant durchgeführt. Beim CTS handelt es sich folglich um eine häufige Erkrankungsart.


Was bringt nun die veröffentlichte wissenschaftliche Begründung?

Es wird zunächst festgestellt, dass es sich beim Carpaltunnel-Syndrom (CTS) um eine meist chronische Erkrankung eines Nervs im Bereich des Handgelenkes handelt und es einen kausalen Zusammenhang zwischen arbeitsbedingten manuellen Belastungen in unterschiedlichen Berufen sowie dem Auftreten eines CTS gibt. Das in Höhe des inneren Handgelenks den Handwurzelkanal umgebende Karpalband ist zu eng. Dadurch wird der die Hand versorgende Nerv (Medianusnerv) eingeengt. Dies ist sowohl aus pathophysiologischer als aus epidemiologischer Sicht gesichert.

Es wird weiterhin festgestellt, das Karpaltunnel-Syndrom tritt besonders häufig bei Frauen auf.

Als die schädigenden Einwirkungen werden im wissenschaftlichen Bericht folgende genannt:
"- repetitive manuelle Tätigkeiten mit Beugung und Streckung der Hände im Handgelenk oder
- erhöhter Kraftaufwand der Hände (kraftvolles Greifen) oder
- Einwirkung von Hand-Arm-Schwinungen, z.B. durch handgehaltene vibrierende Maschinen (handgeführte Motorsägen und Steinbohrer)"
.

Ergänzend wird gesagt, das Risiko eine derartige Erkrankung zu erleiden erhöht sich bei einer Kombination dieser Faktoren.

Als Berufsgruppen, für die CTS ein erhöhtes Erkrankungsrisiko darstellt müssen all jene Berufe gelten,
"die einer intensiven manuellen Belastung ausgesetzt sind" und es werden aufgezählt:

  • Fleischverpacker,
  • Fließbandarbeiterin der Automobilindustrie,
  • Forstarbeiter beim Umgang mit handgehaltenen vibrierenden Werkzeugen (z.B. Motorsägen, Steinbohrer o.ä.),
  • Geflügelverarbeiter,
  • Kassierer im Supermarkt mit Umsetzen von Lasten,
  • Masseure,
  • Polsterer
  • etc.


Hinsichtlich der, in den vergangenen Jahren im Zusammenhang mit der Erkrankung CTS ebenfalls besonders häufig erwähnten Personengruppe, nämlich den mit einer Computertastatur und einer Computer-Maus arbeitenden Beschäftigten wird explizit ausgesagt:

"Nach dem derzeitigen Kenntnisstand gehören Arbeiten mit einer Computertastatur nicht dazu."

Damit folgt diese wissenschaftliche Begründung nicht den Ansätzen, wie sie in anderen europäischen Ländern bereits gemacht wurden und bei denen zwischen dem CTS und der Tätigkeit mittels Computertastatur und Computer-Maus eine eindeutige Beziehung hergestellt wurde, mit der Folge der Möglichkeit einer Anerkennung als Berufskrankheit. Vielmehr wird damit eigentlich nur die bisherige BK 2106 "Drucklähmungen der Nerven" für den Handbereich ergänzend aufgenommen und präzisiert.

Dies ist nicht nur für diejenigen enttäuschend, die aufgrund ihrer Tätigkeit mit Computertastaturen/Mäusen unter dem CTS leiden. Es ist auch enttäuschend, dass die Beschäftigten an Fließbändern, bei denen es sich zwar um repetitive Tätigkeiten handelt, die sich nicht vordergründig durch den Kraftaufwand, als vielmehr durch hohe feinmotorische Belastungen der Hände und Handgelenke auszeichnen, ebenfalls aus der Anerkennung herausfallen. Zu denken ist hierbei an die vielen Arbeitsplätze im Bereich der Montagebänder an denen feinmechanische Montagearbeiten ausgeführt werden müssen und bei denen durchaus hohe Kräfte aufgewendet werden müssen, beispielsweise für Haltearbeit. Gerade diese Arbeiten sind nicht selten mit ungünstiger Körperhaltung und mangelnder ergonomischer Gestaltung der Arbeitsplätze verbunden.

Es kann deshalb nicht sonderlich verwundern, wenn diese wissenschaftliche Veröffentlichung nur eine knappe Würdigung in der Fachliteratur erfährt, wie beispielsweise im Ärzteblatt Thüringen, wo es lapidar heißt:

"So kann neuerdings entsprechend der wissenschaftlichen Begründung des Sachverständigenbeirates beim BMAS, veröffentlicht im Gemeinsamen Ministerialblatt Ausgaben Nr. 27 vom 30.06.2009 S. 573 ff, die "Druckschädigung des Nervus medianus im Carpaltunnel (Carpaltunnel-Syndrom) durch repetitive manuelle Tätigkeiten mit Beugung und Streckung der Handgelenke, durch erhöhten Kraftaufwand der Hände oder durch Hand-Arm-Schwingungen" nach § 9 Abs. 2 SGB VII bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen anerkannt werden, obwohl es sich noch um keine sogenannte Listenerkrankung handelt."
(Wenzlaff, Dagmar, Information zur Zweiten Verordnung zur Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung , in: Ärzteblatt Thüringen, Heft 20, 2009, S. 528)

Dass es innerhalb des Ärztlichen Sachverständigenbeirates bei der Formulierung der wissenschaftlichen Begründung Aufnahme des CTS sehr unterschiedliche Auffassungen gegeben haben muss, kann daraus geschlossen werden, die medizinische Fachgesellschaft für Neurochirurgie vertritt in ihrer Internetdarstellung unter der Rubrik "Medizinische Informationen für Patienten" (letzte Änderung: 24.7.2009) immer noch pauschal die Meinung beim CTS handle es sich nicht um eine Berufskrankheit:

"Ist das Karpaltunnelsyndrom eine Berufskrankheit oder als Unfallfolge zu entschädigen?
Im allgemeinen ist die Frage mit Nein zu beantworten. Da es sich um eine in der Regel angeborene Störung handelt ("enger Karpaltunnel"), kommt einem Unfall oder einer beruflich bedingten Überlastung der Hand nur die Bedeutung eines Auslösers zu. Berufliche Tätigkeit und unfallbedingte Verletzungen sind nicht ursächlich für die Entstehung eines Karpaltunnelsyndroms. Man wird in besonders gelagerten Fällen allerdings eine Mitwirkung vermuten können. Da das Karpaltunnelsyndrom durch den operativen Eingriff behoben wird, entsteht nicht die Frage eines unfallbedingten Dauerschadens."


In diesen Informationen für Patienten heißt es hinsichtlich der Ursachen des CTS:

"Für das Missverhältnis zwischen dem Tunnel und seinem Inhalt (Nerv und Sehnen) werden viele Ursachen angeschuldigt. Es spricht vieles dafür, dass der Tunnel bei manchen Menschen (wahrscheinlich bis zu 10 % der erwachsenen Bevölkerung) von Geburt an zu eng angelegt wurde und dass diese Enge familiär gehäuft vorkommt. Sie werden möglicherweise in Ihrer Familie weitere Mitglieder (meist die Mutter) kennen, die ähnliche Beschwerden wie Sie haben."

Stellt sich die Frage: Ist im Verständnis dieser Fachgesellschaft bei maximalen 10% schon gleichbedeutend mit "in der Regel"? Dann kann man auch im Umkehrschluß sagen, wenn unter den restlichen 90% der unter dem CTS leidenden Mensch 10% sich dieses Leiden durch ihre berufliche Tätigkeit "erworben" haben, beim CTS handle es sich in der Regel um eine berufsbedingte Erkrankung.

Soweit zur Kompetenz von Fachgesellschaften.

Geht man davon aus die Annahme von bis zu 10% der CTS-Fälle seien bereits bei Geburt angelegt, so stellt sich die Frage, woher kommen dann die restlichen 90%, also die überwiegende Mehrzahl der Fälle. Dass viele Ursachen
"angeschuldigt" werden mag ja sein, wissenschaftlich begründet ist damit aber überhaupt nichts. Daraus gar abzuleiten "die Arbeitsbedingungen sind es nicht", lässt sich mit der Zielsetzung der Fachvereinigung nur sehr schwer in Einklang bringen. Auf der Internetseite ist dazu zu lesen:

"Ziele der Fachgesellschaft (§ 1 der Satzung)
Zweck der Gesellschaft ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung und der praktischen Tätigkeit auf dem Gebiet der Neurochirurgie. Durch Austausch wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Erfahrung und durch Anregung zu wissenschaftlicher Tätigkeit will die Gesellschaft die Verbindung der deutschen Neurochirurgen untereinander und die Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Ärzten und Wissenschaftlern und neurochirurgischen Gesellschaften fördern. Die Gesellschaft nimmt die Belange des Faches in Berufsausbildung, Weiterbildung und Fortbildung wahr und sichert den fachlichen Standard. Sie vertritt das Fach Neurochirurgie in ihrer Zuständigkeit auf nationaler und internationaler Ebene."


Nun könnte man sagen was interessieren die Aussagen dieser Fachgesellschaft. Bedauerlicherweise spielen sie bei Meinungsbildung im ärztlichen Sachverständigenbeirat eine Rolle. Sie spielen aber auch eine Rolle bei der Formulierung der Anforderungen an die medizinischen Gutachter und Gutachten, s. Antizipiertes Sachverständigengutachten. Auch wenn sie - wie im vorliegenden Fall - keine Aussagen sondern nur Spekulationen liefern, die Arbeitsbedingungen nicht kennen sowie den internationalen Stand der Forschung und Diskussion ignorieren.

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Aktualisiert am 19 Jun 2017 | forum-bg@forum-bg.de

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