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Professorale Öffentlichkeitsarbeit

Berufskrankheiten > Medizinische Gutachter > Das Zigarettenkomplott

Zuletzt geändert am 10.11.2008


Neben der Forschungsförderung wurde aber auch gezielte Öffentlichkeitsarbeit geleistet. Hierzu gehört beispielsweise das Sonderheft der Zeitschrift „Das öffentliche Gesundheitswesen“ vom Oktober 1991 in dem u.a. die folgenden Personen veröffentlicht haben:

Überla, K.Wir wissen nicht, ob Passivrauchen Lungenkrebs hervorruft
(Prof. Überla war bis 1985 Präsident des Bundesamtes für Gesundheit und zugleich Leiter einer privaten Forschungseinrichtung in München, der Gesellschaft für Information und Statistik in der Medizin (GIS)).

Letzel, H.
Ob Passivrauchen schädlich ist, weiß man noch nicht

Remmer, H.Raucher werden mit Passivrauch eher fertig als Nichtraucher

Adlkofer, F.
Bei der Kanzerogenese dürfen neben den exogenen die endogenen Faktoren nicht übersehen werden
(Führte in seinem Labor in München Forschung für den VdC durch und ist seit 1992 Wissenschaftlicher und Geschäftsführender Direktor der Stiftung VerUm)

Müller, K.-M.
Ein Krankheitsrisiko für Passivraucher ist pathologisch-anatomisch nicht spezifisch zu ermitteln
(War bei der Bergbau-BG beschäftigt. Er war Direktor des Instituts für Pathologie der Ruhr-Universität Bochum am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil sowie Direktor des Deutschen Mesotheliomregisters am Institut für Pathologie der das Pathologische Institut der Ruhr-Universität Bochum am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil)

Norpoth, K.
Passivrauchen stellt kein persönliches, sondern ein statistisches Krebsrisiko dar
(Direktor des Instituts für Hygiene und Arbeitsmedizin, Universitätsklinikum Essen)

Lehnert, G.
Es spricht mehr gegen als für einen Kausalzusammenhang zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs
(damals Direktor des Institus für Arbiets- und Sozialmedizin und Poliklinik für Berufskrankheiten der Universität Erlangen-Nürnberg)

Kentner, M.
Passivrauchen führt bei gesunden Erwachsenen in der Regel nicht zu relevanten pathologischen Veränderungen der Lungenfunktion
(IAS Karlsruhe)

Magnussen, H.
Weder bei Kindern noch bei Erwachsenen mit Asthma bronchiale beeinträchtigt Passivrauchen akut Lungenfunktion und bronchiale Empfindlichkeit

Ulmer, W.T.
Zwischen Passivrauchen und klinisch relevanten Atemwegserkrankungen ist kein kausaler Zusammenhang nachweisbar
(damals beschäftigt beim Berufsgenossenschaftlichen Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin (BGFA))

Cremer, P.
Für Herz-Kreislauf-Erkrankungen durch Passivrauchen gibt es keine Beweise

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