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Die BG Holz und Metall (95)

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Zuletzt geändert am 11.02.2017


Die BG Holz und Metall (95) - Geht es noch?


Dr. Platz hat sich, nachdem er "seine" Selbstverwaltung anscheinend endgültig eingeschüchtert hat, nun wohl vorgenommen, die Präventionsdienste der BGHM auf ein Minimum herunterzufahren:


1. Seminare:

Nachdem die Anmeldung zu den Seminaren der BGHM nur noch über das Internet erfolgen kann und, wie man hört, die Anmeldesoftware der BGHM nicht hinreichend funktioniert, also die Anmeldeversuche scheitern, besteht keine Gefahr, dass die Seminare 2017 überfüllt sein könnten. Vielmehr muss davon ausgegangen werden, dass die Zahl der Seminarteilnehmer und gleichermaßen auch die Zahl der Seminare in 2017 drastisch zurückgehen wird.

Was Dr. Platz wiederum in seiner Bestrebung stärken wird, das Angebot an Seminaren zu verringern und durch "Informationen aus dem Internet" noch weiter zu ersetzen. Ganz dem beschränkten Denkansatz folgend:
Seminare sind zeit- und kostenaufwändig und zwar sowohl für die Betriebe als auch für die BG, also ersetzen wir sie durch Selbststudium am PC! Lasst uns hoffen, dass nichts passiert, sollte dem aber so sein, dann müssen wir halt unsere Leistungen für Rehabilitation und Renten möglicherweise verweigern und sagen, es hätte sich nicht um Versicherungsfälle für die Unfallversicherung gehandelt!

Eine Praxis, die bereits heute betroffene Verunfallte sowie an Berufskrankheiten erkrankten Versicherte bei der BGHM erfahren müssen!


2. Beratung, Betreuung und Kontrolle der Betriebe:

Eine zeit- und kostenintensive Leistung stellt für die BGen auch die Beratung, Betreuung sowie Kontrolle der Betriebe hinsichtlich der Einhaltung der geltenden Vorschriften für den betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz dar. Bei der Überwachung der Betriebe kommt es auch immer wieder zu Konflikten. Betriebe, bei denen es beim betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz hapert, sind nicht gerade entzückt, wenn Aufsichtspersonen der BG unangemeldet erscheinen und dann auch noch wirklich kontrollieren, wie es um den Arbeits- und Gesundheitsschutz im Betrieb aussieht. Schließlich müssen eben diese Betriebe nicht nur mit Auflagen rechnen, nein, es kann auch zu finanziellen Strafen kommen und das missfällt sehr häufig.

Natürlich sind sehr viele Betriebe ganz ausdrücklich an der Beratung durch die BGen interessiert, schließlich tragen Arbeits- und Gesundheitsschutz ganz hervorragend zu einem guten Betriebs- und Fertigungsablauf bei.

Aber wenn in Betrieben eine große Zahl an Leiharbeitern beschäftigt ist, kann so eine Kontrolle durch den Aufsichtsdienst zur Störung werden. Schließlich ist die Integration von Leiharbeitern in die betrieblichen Abläufe und in die betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen arbeits- und zeitaufwändig. Dieses Problem wird noch erheblich verstärkt, wenn die Leiharbeitnehmer häufig bzw. häufiger wechseln. Dann stellt eine Kontrolle nicht nur eine Störung dar, sondern birgt vor allem das Risiko, dass die Aufsichtsperson Auflagen macht, ja, dass sogar finanzielle Strafen drohen.

Und damit ist man wieder bei Dr. Platz und seinen Bestrebungen. Könnte es sein, dass beispielsweise die Automobilindustrie, mit ihren hohen Zahlen an Leiharbeitnehmern nur ein geringes Interesse an einer regelmäßigen Kontrolle durch die Aufsichtspersonen der BGHM hat?

Eine Möglichkeit, diese "Störungen" durch den Aufsichtsdienst der BGHM zu vermeiden, zumindest aber zu verringern, besteht einfach darin, die Arbeitsbedingungen der Aufsichtsdienste zu verkomplizieren und zu verschlechtern. Man kann ihnen einfach zusätzliche Aufgaben übertragen!

Warum soll es in der Prävention Schreibkräfte geben? Weg damit, die Aufsichtspersonen sollen ihre Berichte doch selbst schreiben. Mit PCs kennen sich die Aufsichtsdienste schließlich aus.

So ist es, wie man wiederum hört, bei der BGHM geschehen und so gibt es bei der BGHM jetzt eine Präventionsabteilung mit Personal für die betriebliche Aufsicht, für Schulungen (s.o.) und es gibt in der Präventionsabteilung Schreib- und Verwaltungspersonal, das aber neuerdings nicht mehr für die Aufsichtspersonen schreiben und organisieren darf.

Stellt sich natürlich die schlichte Frage: Was soll das Schreib- und Verwaltungspersonal jetzt in der Präventionsabteilung eigentlich machen? Dafür hat Dr. Platz eine ebenso schlichte Antwort:
Herr Heck soll durch die Lande reisen und das Schreib- und Verwaltungspersonal dahingehend befragen, was es denkt, was es künftig tun könnte.

Wir erinnern uns: Herr Heck ist derjenige, der für Dr. Platz im Jahre 2011 zu ermitteln hatte, wie die Verwaltung sowie Selbstverwaltung der MMBG und der HüWaBG gearbeitet haben. Er war es, der dabei herausgefunden haben wollte, dass diese Selbstverwaltungen, wie auch die gemeinsame Verwaltung der beiden BGen, gegen Recht und Gesetz verstoßen hätten.

Inzwischen hat sich herausgestellt, dass Herr Heck bei seinen "Recherchen" wohl heftig unter Halluzinationen und Albträumen gelitten haben muss. Hoffentlich haben ihm diese Albträume keine Schmerzen bereitet, sonst wäre er sehr zu bedauern. Andererseits hat ihm diese Tätigkeit bei seinem betrieblichen Aufstieg zum Leiter der Abteilung Personal wohl auch ein wenig geholfen, wobei er doch aufgrund seiner Ausbildung bei der ehemaligen Holz-BG besser zur Leiterin der Beitragshauptabteilung wechseln sollte. Vielleicht könnte er dort die Beitragsbescheide für die Großbetriebe noch ein wenig "freundlicher" gestalten.

Jedenfalls hat bislang keine der "ermittelten" und behaupteten "Verfehlungen" und der dazu von Dr. Platz eingeleiteten Anzeigen und Klagen, aber wirklich keine einzige, auch nur den geringsten Hinweis auf Verfehlungen oder gar kriminelle Aktivitäten erbracht.

Aber so lange die amtierende Selbstverwaltung der BGHM und insbesondere die Vertreter der Versicherten in diesem Gremium diesen Schwachsinn mittragen, wird Dr. Platz in seinem verzweifelten Versuch irgendjemanden doch noch etwas anzuhängen, nicht gestoppt werden.

So kommt es, dass trotz der mittlerweile vielen verlorenen Verfahren immer noch 18 Verfahren (Zivilverfahren, Beschwerden gegen die Einstellung von staatsanwaltschaftlichen Ermittlungsverfahren, Disziplinarverfahren, Sozialgerichtsverfahren) laufen. Diese werden wohl als "Erbschaft" auf die neue Selbstverwaltung übertragen, die ab 1. Januar 2018 ihre Tätigkeit aufnimmt. Deren Start wird auf diese Weise sicherlich nicht einfacher und eine "erfolgreiche" Arbeit auf diesem Hintergrund eher schwierig.

Und eben dieser Herr Heck reist nun in seiner neuen Eigenschaft als Personalleiter und mit neuem Auftrag von Dr. Platz durch die Lande und "ermittelt" neue Verwendungsformen für die ehemals in der Präventionsabteilung tätigen Schreib- und Verwaltungskräfte. Es darf vermutet werden, dass Herr Heck auch wieder Ergebnisse vorlegen wird. Diese werden natürlich auch wieder so sein, wie sie Dr. Platz erwartet, nämlich ein weiterer Abbau der Prävention. Es darf aber schon heute davon ausgegangen werden, dass die vorgelegten Ergebnisse des Herrn Heck, ähnlich denen aus 2011, unsinnig und unbegründet sein werden. Herr Trocha, mittlerweile ja im Bereich der Prävention arbeitend, wird ihn nach Kräften helfen, denn er hat Heck diese "dankbare" Aufgabe beschert und was Trocha anfasst endet immer erfolglos, so heisst es zumindest in der BGHM.


Und wieder einmal die Frage an die IG Metaller im Vorstand der BGHM, also an Fritsche, Bock, von der Weide, Bartsch und Co.:

  • Ist das die Prävention, wie sie die IG Metall von den BGen erwartet und wie sie im SGB VII niedergeschrieben ist?
  • Ist das die Prävention, wie sie in den Arbeitskreisen der IG Metall auf örtlicher und bezirklicher Ebene diskutiert wird?
  • Ist das die Prävention, wie sie in den Beschlüssen der IG Metall auf den Gewerkschaftstagen der Vergangenheit abgestimmt wurde?


Ganz sicher nicht!
Was tun Fritsche und Co also eigentlich im Vorstand der BGHM?


Und zum Schluss noch ein Witzchen aus Mainz:

Wie Forum-BG erfahren konnte, erzählt Dr. Platz, er habe jetzt endlich erreicht, dass Forum-BG nichts mehr veröffentlichen könne bzw. dürfe. Wie Dr. Platz zu diesen Erkenntnissen gekommen sein mag, bleibt sein Geheimnis. Könnte es sein, dass diese besondere Form der Geschäftsführung à la Dr. Platz zu Visionen oder Halluzinationen führt? Etwa auch ohne die Zuarbeit eines Herrn Heck? Oder liegt es an der Person? Aber, wie heißt es so schön: Nicht jeder mit einer Vision ist auch schon ein Visionär!

Gleichgültig, Forum-BG wünscht Dr. Platz gute Gesundheit und baldigen Eintritt in die Altersteilzeit!





















































































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Aktualisiert am 18 Jul 2017 | forum-bg@forum-bg.de

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