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Die BG Holz und Metall (94)

Neues > 2016

Zuletzt geändert am 21.12.2016


Die BG Holz und Metall (94) - immer wieder!


Gute, qualifizierte Präventionsmaßnahmen scheinen Dr. Platz überflüssig. Sie scheinen ihm gar irgendwie unangenehm, ja abstoßend zu sein. Er tut zumindest alles, um die Präventionsaktivitäten bei der BGHM auf ein Minimum zu bringen. Und er liefert immer wieder neue Beispiele für seine Ablehnung und sein Unverständnis von Prävention. Schon erstaunlich, wenn man bedenkt, dass er der Vorsitzende der Geschäftsführung der BGHM ist und hierfür ganz ordentlich bezahlt wird. Er versteht, wie auch Wilfried Ehrlich, unter Prävention offenbar nur die Verhütung und Aufklärung von sogenannten kriminellen Machenschaften und Pflichtverletzungen seiner Mitarbeiter - offenbar auch, wie die Vergangenheit zeigt, wird hier auch die Selbstverwaltung einbezogen -, als ob nur noch Kriminelle bei der BGHM beschäftigt würden.

Nur zur Erinnerung: Unter Prävention werden Maßnahmen im Sinne des SGB VII verstanden, dort könnte Dr. Platz wenigstens gelegentlich, vielleicht gemeinsam mit Wilfried Ehrlich, einmal nachblättern. Oder sollten die beiden damit etwa überfordert sein?


Wieder ein Beispiel für den Abbau von Präventionsmaßnahmen bei der BGHM:

Wie Forum-BG erfahren konnte, fand im Oktober 2016 eine Sitzung des Präventionsausschusses des Vorstandes statt. Die Mitglieder des Ausschusses wurden von Dr. Platz mit dem ernstgemeinten Vorschlag überrascht, die Fahrsicherheitstrainings für LKW-Fahrer zu reduzieren. Dr. Platz hält es allen Ernstes für überflüssig, LKW-Fahrern ein Training für sicheres Fahren anzubieten. Eine, auch für die Mitglieder des Ausschusses, überraschende Idee. Wer hätte das erwartet, sieht man einmal davon ab, dass man von Dr. Platz zwar viel, aber leider nur wenig Vernünftiges, erwarten kann?

Überraschend ist dieser Vorschlag vor allem deshalb:


Dr. Platz ist Mitglied des Vorstandes des dvr - immer noch!

Wer es noch nicht wissen sollte: Beim dvr handelt es sich um den "Deutschen Verkehrssicherheitsrat", einen eingetragenen Verein, der sich die Verkehrssicherheit zur Aufgabe gemacht hat. Und in diesem Verein sitzt Dr. Platz im Vorstand (vgl. http://www.forum-bg.de/die_bg_holz_und_metall_91.html). Neuerdings überrascht Dr. Platz damit, dass er trotz seiner mittlerweile längeren Mitgliedschaft im Vorstand des Deutschen Verkehrssicherheitsrates e.V., keineswegs etwas von Verkehrssicherheit versteht und noch viel weniger bereit ist, hierfür tatsächlich etwas zu tun.

Dabei sollte man doch eigentlich erwarten, dass Dr. Platz die im Vorstand geführten Diskussion sowie die, vom Vorstand des dvr beschlossenen Aktionen versteht, für gut heißt und aktiv unterstützt. Erwarten sollte man auch, dass er hieraus das eine oder andere gelernt hat. Bei vernunftbegabten Wesen geht man zumindest davon aus, dass sie aus Beispielen lernen.

Nicht so bei Dr. Platz: Entgegen den Empfehlungen des dvr, wollte er die Dienstwagen der BGHM künftig mit Ganzjahresreifen ausstatten, auch wenn dies zu einer nachweislichen Verringerung der Verkehrssicherheit dieser Fahrzeuge auf der Straße führt und der dvr deshalb klar davon abrät (vgl. BG Holz und Metall (Die BG Holz und Metall (91) - … Wahnsinn!).

Als neuen Streich schlägt Dr. Platz also die Verringerung von Fahrsicherheitstrainings für LKW-Fahrer vor! Sollen die LKW-Fahrer doch selber sehen, wie sie mit den Anforderungen des Straßenverkehrs zurechtkommen!


… und dann auch noch dünnhäutig!

Der Vorschlag zur Verringerung des Fahrsicherheitstrainings für LKW-Fahrer hat die Ausschussmitglieder überrascht und wurde von ihnen keineswegs positiv aufgenommen. Leider waren es nicht die Versichertenvertreter im Ausschuss, die sich gegen den Vorschlag von Dr. Platz protestiert haben. Das hätte man ja eigentlich erwarten können, schließlich sind die LKW-Fahrer versicherte Arbeitnehmer. Nein, es waren Vertreter der Arbeitgeber im Ausschuss, die gegen den Vorschlag von Dr. Platz opponierten. Die Arbeitgebervertreter widersprachen ganz nachdrücklich den Vorschlägen von Dr. Platz. Interessant war vor allem, dass Dr. Platz den Irrsinn seines Vorschlages nach der Kritik durch diese Ausschussmitglieder keineswegs erkannt und selbstkritisch seinen Vorschlag zurückgenommen hat. Ganz im Gegenteil, als auch noch die Vergabe eines Forschungsauftrags hinterfragt wurde, beschwerte er sich und fühlte sich nicht verstanden, sogar angegriffen! Was für ein zartes Seelchen hier Dr. Platz plötzlich offenbart, wenn es um ihn geht! Bei Selbstverwaltern offenbart er ganz andere Seiten. Dann werden er und die von ihm beauftragte Anwältin plötzlich zu gnadenlosen Racheengeln, auch wenn sie nicht den geringsten Beweis für ihre Behauptungen haben und wenn ihnen dies sowohl durch Sozialgerichte, wie auch die Staatsanwaltschaft mehrfach schriftlich und sogar als Urteil gegeben wird.

Schon erstaunlich, wie wenig Dr. Platz von Prävention versteht und hält. Noch erstaunlicher, wie er seine Rolle versteht und was er von der Selbstverwaltung erwartet. Er meint tatsächlich, er habe Sachverstand sowie das Sagen und er meint sogar, die Selbstverwaltung müsse seinen Vorschlägen folgen, ja, dürfe seine "Ideen und Vorschläge" keinesfalls kritisch sehen, sondern müsse sich ihnen freudig anschließen.

Drollig, diese Selbstbezogenheit!


… und wieder nichts gelernt!

Dass Dr. Platz die Prävention der BGHM seinen Sparvorstellungen unterwerfen will, auch gegen die Selbstverwaltung, zeigt sich auch bei einer weiteren, jüngeren Aktion. Nach dem gerade geschilderten Vorschlag im Grundsatzausschuss gab es einen weiteren Vorschlag zur "Kostenverringerung in der Prävention". Vorgetragen wurde dieser Vorschlag im November von Roland Trocha - er wurde von Dr. Platz erst in diesem Sommer zu einem Hauptabteilungsleiter im Bereich Prävention gemacht, wir erinnern uns (vgl. Die BG Holz und Metall (87) - Dritter Nachtrag, Die BG Holz und Metall (87) - Zweiter Nachtrag, Die BG Holz und Metall (87) - Erster Nachtrag, Die BG Holz und Metall (87) - Prävention ein juristisches Problem?).

Roland Trocha hat den Aufsichtspersonen doch tatsächlich die grandiose Idee vorgetragen, dass die Aufsichtspersonen künftig ihre Schreibarbeiten, also die Erstellung von Protokollen von Betriebsbegehungen, von Mängelberichten usw., künftig selbst schreiben sollten und dies nicht mehr von qualifizierten Schreibkräften erledigt werden sollte. Eine solche Übung ist bedauerlicherweise auch bei anderen BGen sowie öffentlichen Verwaltungen nicht selten festzustellen. Allerdings übersehen solche Anordnungen, dass die Zeit für solche Schreibarbeiten für die eigentliche Präventionsarbeit für die Aufsichtspersonen verloren geht.

Nicht überraschend, wenn man berücksichtigt, dass Roland Trocha zwar die Leitung einer Hauptabteilung im Bereich der Prävention übertragen wurde, er aber keinerlei Kenntnisse in Fragen Prävention hat und er sich in seiner beruflichen Vergangenheit bei der BGHM mehr mit der Frage der legalen Annahme von Pralinen etc. bekannt gemacht hat.

Da stellt sich natürlich die Frage, ob Roland Trocha und die Geschäftsführung, also Dr. Platz, Schmitz und Dr. Römer ihre Schreibarbeiten auch selbst erledigen? Wohl kaum, damit wären sie ganz sicherlich aus vielerlei Gründen völlig überfordert und es wäre zu befürchten, dass noch mehr Ungereimtes auf den Tisch kommt.

Besonders grotesk ist, dass Roland Trocha, wie zu erfahren war, auf die Frage von Schreibkräften, was sie denn künftig seiner Meinung nach tun sollten, geantwortet haben soll, sie sollten ihm doch einfach Vorschläge machen, was sie zukünftig tun wollten und könnten. Auch wenn Trocha Hauptabteilungsleiter ist, das bedeutet noch lange nicht, dass er in der Lage wäre, sinnvolle Antworten zu geben!

Schon überraschend, was bei der BGHM vorgeht: Die Geschäftsführung belegt ständig aufs Neue, dass sie von ihren Aufgaben nach dem SGB IV und SGB VII keinerlei Notiz nimmt. Ja, sie fühlt sich beleidigt, wenn Mitglieder der Selbstverwaltung Maßnahmen zur Umsetzung des SGB VII verlangen und die Vorschläge der Geschäftsleitung ablehnen!


Kann das wirklich so sein?

Was sagt dazu eigentlich das, für die Sozialversicherungen zuständige, Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der IG Metall, nämlich Dr. habil. Hans-Jürgen Urban? Er hat doch sonst auch immer eine Meinung!

Was sagt dazu eigentlich der Dachverband der Unfallversicherungen, also der DGUV e.V.? Hält er das Vorgehen der BGHM für exemplarisch und müssen wir erwarten, dass auch andere Unfallversicherungsträger solch absurde Entwicklungen nehmen?

Was sagt zur Gesamtentwicklung der BGHM seit ihrer Gründung am 01.01.2011 schließlich die Ministerin für Arbeit und Sozialordnung, also Frau Andrea Nahles? Ihr obliegt doch letztlich die Überwachung der Unfallversicherungsträger, ob sie die, ihnen gesetzlich übertragenen Aufgaben ordentlich und vollständig erfüllen. Dies gilt logischerweise auch für die BGHM! Die Narreteien bei der BGHM haben mittlerweile schon das fünfte Jahr hinter sich. Sollte dies bislang noch nicht bemerkt worden sein? Wäre es nicht langsam an der Zeit eine Veränderung herbeizuführen? Zumindest sollte dies Anfang des Jahres 2018 geschehen, wenn die unfähige Geschäftsführung mit der amtierenden, noch unfähigeren Selbstverwaltung zeitgleich aus ihren Ämtern ausscheidet.

Auf die Versichertenvertreter der BGHM kann man leider auch nicht bauen. Heinz Fritsche, Sönke Bock, Rainer Bartsch, Eva von der Weide und all die anderen haben hinreichend belegt, dass sie weniger für eine Umsetzung ihrer Aufgaben, sondern mehr für ein Wohlverhalten gegenüber Dr. Platz stehen. Es können eben nicht alle Mitglieder der IG Metall gleichermaßen für ihre eigenen sowie die Interessen ihrer Kollegen eintreten.

Peinlich - leider - aber wahr!


Trotzdem:

Ein gutes neues Jahr allen Lesern von Forum-BG! Ein gutes neues Jahr auch allen Versicherten der BGHM! Ein gutes neues Jahr vor allem aber den Beschäftigten der BGHM!



















































































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Aktualisiert am 22 Sep 2017 | forum-bg@forum-bg.de

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