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Die BG Holz und Metall (71)

Neues > 2015

Zuletzt geändert am 10.03.2015


Die BG Holz und Metall (71) - … und die besondere Art der Öffentlichkeitsarbeit!



Die BGHM und das Schaumschlägertum

Natürlich ist es verständlich, dass es Dr. Platz und Co unangenehm ist, wenn www.Forum-BG.de über die BGHM berichtet. Es wäre vermessen zu sagen, die Berichte von www.Forum-BG.de würden Dr. Platz und Co schmeicheln. Das ist auch nicht die Absicht. Insofern ist es durchaus zu verstehen, dass Dr. Platz und Co ihr Möglichstes tun, um gegen zu steuern.

Schließlich gibt es ja auch einiges zu verbergen und das beginnt beispielsweise damit, die Öffentlichkeit eben nicht wissen zu lassen, wer Mitglied der Selbstverwaltung der BGHM ist. Könnte sonst ja jeder, also auch eine versicherte Person, auf die Idee kommen, sich bei einer unzureichenden Behandlung oder Betreuung im Falle eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit, direkt an Mitglieder der Selbstverwaltung zu wenden.

Denken wir beispielsweise nur einmal an den Fall des Kollegen, der im Zusammenhang mit einer Dienstreise ins Ausland einen schweren Impfschaden erlitten hat. Die Süddeutsche Zeitung hat hierüber groß berichtet (vgl.
SZ Nr. 25 vom 31.1./1.2.2015). Und nun muss der schwer - gesundheitlich, wie auch in der Folge finanziell - geschädigte Kollege sich auch noch gegen Machenschaften der BGHM wehren, ihn um seine Rechte zu bringen.

Da bei der BGHM solche Fälle wohl häufiger und wohl auch nicht zufällig vorkommen, bedarf es aus Sicht der Geschäftsführung, also von Dr. Platz, wohl eines besonderen "Schutzes" der Selbstverwaltung. Andernfalls könnten sich die Selbstverwalter - so scheint die Befürchtung zu sein - nicht mehr vor Anschreiben und Beschwerden über mangelnde bzw. mangelhafte Leistungen retten.

Da wird dann schon lieber ein Popanz zu Compliance-Regelungen aufgebaut, der für die Sicherstellung ordentlicher und vor allem rechtskonformer Leistungen keinerlei Rolle spielt. Das kann dann im Internet völlig folgenfrei dargestellt, und von Wilfried Ehrlich und Dr. Platz mit großem Blabla zu passender und unpassender Zeit verkündet werden. Und Sönke Bock darf dann in Filmchen (Ausführlicheres hierzu unten) über Prävention, Rehabilitation und Entschädigung plappern. Die alltäglich Praxis mag ja ganz anders aussehen.

In dieses Muster passt es auch, sich externen Sachverstand zu holen und bei einer Führungskräftetagung den Einführungsvortrag halten zu lassen. So geschehen, so hört man, etwa durch eine Frau Grieger-Langer. Eine Dame, die sich auf ihrer Internetseite u.a. folgendermaßen tatsächlich selbst folgendermaßen portraitiert (vgl. http://suzannegriegerlanger.com/portrait/):

"...
007 eine Frau? - Die Profilerin!

Die Profilerin Suzanne Grieger-Langer ist ein absoluter Profi, was Menschen und Muster anbelangt. Ihre Spezialgebiete sind

  • die defizitorientierte Erkennung von Betrugsverhalten (von Schaumschlägertum über Manipulation bis Organisierte Kriminalität)




Quatscht die nur oder kann die auch? - Die Unternehmerin!

  • Profiler Suzanne Grieger-Langer ist die Frontfrau der Grieger-Langer Gruppe. Seit 1993 ist sie erfolgreiche Unternehmerin in einem volatilen Markt und expandiert. Die Grieger-Langer Gruppe besteht mittlerweile aus fünf Divisionen und umspannt in einem weltweiten Netzwerk an Mitarbeitern und Freelancern das Thema Profiling, in welchem sie erklärter und anerkannter Vorreiter ist."


Das dürfte die Führungskräfte der BGHM sehr beeindruckt haben. Man muss sich die Seite der Dame umfassender ansehen, um zu erfassen, wer da die Führungskräfte eingeführt hat (vgl. http://suzannegriegerlanger.com/ ).

Man kann sich vorstellen, wie tief Wilfried Ehrlich berührt gewesen sein muss, schließlich liebt er ja die großen Worte und alles, was sich um Compliance rankt. Die Dame dürfte ganz nach seinem Herzen gewesen sein. Es darf durchaus vermutet werden, dass Wilfried Ehrlich die Anregung gegeben hat, diese Dame für den Einführungsvortrag zu gewinnen.

Allerdings muss die Frage erlaubt sein, was die Dame die BGHM wohl gekostet hat. Billig dürfte ihr Einführungsreferat, oder darf man vermuten die Einführungsshow, nicht gewesen sein.

Glaubt man der von der Dame veröffentlichten Referenzliste, so hat noch eine weitere BG, nämlich die BGW, schon auf ihre Dienste zurückgegriffen. Man darf heute schon gespannt sein, welche gesetzliche Unfallversicherung als nächstes sich der "Profilerin" bedienen wird.

Aber erinnern wir uns daran, dass Trocha und Heck im Zusammenhang mit der Präventionsarbeit der MMBG und der HüWaBG glaubten "kriminelle Machenschaften" erkannt zu haben. Ein Thema, das auf der Internetseite der Einführungs-Dame auch eine Rolle spielt. Dort kann man beispielsweise auch ihr Verständnis von "kriminell" nachlesen.

Die oben zitierte Selbstdarstellung der Dame und ihr Engagement durch die BGHM lässt Vermutungen aufkommen. Sollten Dr. Platz und Wilfried Ehrlich neuerdings auf der Suche nach Schaumschlägertum sein?

Allzu schwer dürfte es Trocha und Heck nicht fallen, auch hierbei fündig zu werden. Forum-BG hätte dazu einen Tipp. Trocha und Heck bräuchten hierbei nicht einmal die Hilfe von Rentel und Co:

Wie wäre es, sich einmal das Imagefilmchen der BGHM anzusehen, das auf der Internetseite der BGHM verfügbar ist (vgl. http://www.bghm.de/bghm/nachrichten-presse/imagefilm.html). Für eine öffentlich-rechtliche Einrichtung, die weder Kunden akquirieren muss, noch Kunden akquirieren kann, ein erstaunliches Produkt.

Ob es für Opfer von Arbeitsunfällen oder Berufskrankheiten ein Trost ist, dass sie an Stelle der ihnen rechtlich zustehenden Leistungen ein Imagefilmchen im Internet u.a. mit den Verantwortlichen Wilfried Ehrlich und Sönke Bock ansehen können, das darf ernstlich bezweifelt werden. Der Auftritt der beiden ist aber glücklicherweise sehr kurz geraten. Dr. Platz wiederum wird im Imagefilmchen überhaupt nicht gezeigt. Das ist nicht überraschend, er hält sich ja gerne im Hintergrund und lässt die anderen - umgangssprachlich - die Drecksarbeit machen. Und schließlich dürfte ihm bewusst sein, dass das Imagefilmchen bei einer genaueren rechtlichen Bewertung möglicherweise zu beanstanden ist.

Es sei die Frage erlaubt, was das Imagefilmchen gekostet hat und ob es etwa extern, durch eine Produktionsfirma hergestellt wurde. Vor allem sollte erklärt werden, wozu eine öffentlich-rechtliche Einrichtung ohne die Möglichkeit einer Kundenakquisition ein Werbefilmchen benötigt? Wie war das nochmal, als Trocha und Heck bei der MMBG und der HüWaBG glaubten, "kriminelle Machenschaften" entdeckt zu haben?

Vermutlich hat Dr. Platz den beiden strengstens untersagt, sich mit dem Finanzgebaren der BGHM zu befassen. Wer weiß, was dabei herauskommen und was dies für Wilfried Ehrlich und Sönke Bock möglicherweise bedeuten würde. Trocha und Heck sind schließlich schon als Ermittler tätig gewesen und haben schwerwiegende Verdächtigungen gewagt.

Was sagt übrigens das BVA zu diesem Imagefilmchen? Was sagt es zu dessen Erstellung? Und was zu den entstandenen Kosten? Im Gegensatz zu den Vorwürfen bei der MMBG und HüWaBG, wo es um Leistungen im Bereich der Prävention ging, ist das BVA für dieses Imagefilmchen und seine Kosten zweifelsfrei zuständig!

Wurde eigentlich von Dr. Platz bedacht, dass der Begriff "Imagefilm" durchaus mehrdeutig ist? Bekanntermaßen kann Image sowohl positiv, als auch negativ sein. Wir kennen ja auch Unternehmen mit einem guten und solche mit einem schlechten Image. Sollte es etwa so sein, dass Dr. Platz in keinem Filmchen auftreten wollte, das nicht unbedingt eine positive Darstellung, also kein postives Image der BGHM zeigt? Dann wäre sein Fehlen im Film leicht erklärlich.


Die BGHM - der verhinderte Blogger

Nun haben sich Dr. Platz und Co etwas "Neues" für ihre Öffentlichkeitsarbeit einfallen lassen. Wahrscheinlicher ist allerdings, sie haben jemanden beauftragt, sich etwas einfallen zu lassen. Man sollte die Kreativität nicht überschätzen. Also: Da hat die Geschäftsführung der BGHM die drollige Idee geboren, im Rahmen ihres Internetauftritts eine eigene Seite unter dem Titel … dreimal dürfen Sie raten! Nein, Sie kommen nicht drauf!

Allen Ernstes: Sie haben eine Seite mit dem Titel "Forum-BG" eingerichtet!
(vgl. http://www.bghm.de/metanavigation/kontakt/forum-bg.html)

Und was ist dort zu lesen? Eigentlich nichts, nur der folgende Text:

"Wir haben unser BG-Forum derzeit nicht in Betrieb.
Foren sind z. Z. gern benutzte Träger von Schadsoftware. Bei der Sicherheitsschieflage der derzeitig gebräuchlichen Forumsoftware-Module, möchten wir unseren Kunden gute Informationen lieber über unsere Webseiten zur Verfügung stellen."


Wer käme auf die Idee, dass man bei der offiziellen Seite einer Berufsgenossenschaft auf Schadsoftware - was immer das für die Geschäftsführung der BGHM heißen mag - stoßen könnte? Die Frage muss erlaubt sein: Wo kauft die BGHM denn neuerdings ihre Software? Beim NSA oder beim Verfassungsschutz oder gar in Nordkorea?

Werden die, für den Internetauftritt zuständigen Abteilungen der BGHM, tatsächlich von Dr. Platz und Co als so unterbelichtet eingeschätzt, dass sie es nicht merken und "unsichere" Software nutzen würden?

Das glaubt doch keiner! Nicht einmal der Compliance-Sachverständige Wilfried Ehrlich! Könnte, ja, müsste dann nicht auch in den anderen, von der BGHM ins Netz gestellten Seiten, "Schadsoftware" enthalten sein? Was wäre das für ein Skandal, wenn die BGHM "Schadsoftware" auf ihrer Seite installieren würde!

Es geht um etwas anderes!

Natürlich nichts Inhaltliches, wie so häufig bei der BGHM (s.o.)! Inhaltliches und das auch noch öffentlich, das wäre tatsächlich ein Novum bei der BGHM!

Was vielmehr vermutet werden muss, ist dies: Weniger Internet-Erfahrenen soll suggeriert werden, im Internet stoße man an jeder Ecke auf Schadsoftware und man solle sich deshalb vor dem Internet - natürlich mit Ausnahme der Seiten der BGHM - hüten.

Weiter muss vermutet werden, man möchte erreichen, dass diese Seite bei einer Abfrage mit Google vor www.forum-bg.de platziert wird. Von vielen Betreibern von Internetseiten ist derartiges ein häufig diskutiertes und angestrebtes Ziel, nämlich die eigenen Internetseiten bei Abfragen mit Google möglichst an die erste Stelle zu bringen.

Ob dies mit einer Seite gelingt, die mit einem Konterfei von Dr. Platz aufwartet, das muss dahingestellt bleiben. Forum-BG geht selbstverständlich davon aus, dass es sich bei der dargestellten männlichen Person um Dr. Platz handelt. Schließlich dreht sich bei der BGHM ja auch sonst alles um ihn. Der Zeichner hat sich jedenfalls viel Mühe gegeben.
Die Frage sei erlaubt: Gibt es, außer der Geschäftsführung der BGHM, jemanden, der die Seite für nützlich hält? Oder gibt es etwa schon eine Dienstanweisung für die Beschäftigten der BGHM, dass sie sich jeden Morgen auf dieser Seite einloggen und dieses Bildchen eine gewisse Zeit - natürlich in unterwürfiger Haltung - anzusehen haben? So ganz im Sinne von http://www.bghm.de/bghm/karriereportal/warum-bghm.html, wo man auch viel über die Personalpolitik lesen kann. Da wird zwar viel proklamiert, aber anscheinend wenig eingehalten. Die proklamierte Personalpolitik ist wohl mehr eine Fata Morgana.


Die BGHM als familienfreundliches Unternehmen

Wie bereits oben berichtet, hat eine, sich selbst als Spezialistin für Schaumschlägerei charakterisierende Dame, den Einführungsvortrag auf einer Führungskräftetagung gehalten. Soweit es die Schaumschlägerei betrifft, war diese Dame bei der BGHM sicherlich in der richtigen Anstalt. Macht die BGHM doch auf ihrer Internetseite unter http://www.bghm.de/bghm/karriereportal/warum-bghm/vereinbarkeit-von-beruf-und-familie.html massiv Werbung für sich und ihre Familienfreundlichkeit. Da ist von der besonderen Bedeutung von Kindern die Rede, ja man versteigt sich sogar zur folgenden Formulierung:

"Dabei geht unser Familienbegriff über die Betreuung von Kindern hinaus: Auch die Pflege von Angehörigen muss aus unserer Sicht immer stärkere Berücksichtigung finden. Aus diesem Selbstanspruch heraus analysieren wir kontinuierlich die von unseren Beschäftigten gelebte Balance von Beruf und Familie und hinterfragen Strukturen sowie Prozesse."

Forum-BG hat schon einmal den Brief einer bei der BGHM beschäftigten Person zitiert, in dem die "Familienfreundlichkeit" erheblich in Zweifel gezogen wurde. Inzwischen kann man hören, die notwendige Versorgung minderjähriger Kinder von Beschäftigten der BGHM wird keineswegs mehr als Grund für die Genehmigung einer Heimfahrt angesehen, so etwa bei einem Seminar.

Hier nur ein kurzes Zitat aus einem anderen Schreiben, das Forum-BG erreicht hat:

"Es geht bei der BGHM - wie uns andauernd eingetrichtert wird - insbesondere um wirtschaftliches Handeln. Mittlerweile gibt es ja auch hierzu eine Richtlinie. Sie (d.V.: Gemeint ist hier Forum-BG) haben das letzte Mal von den erzwungenen Übernachtungen in den Bildungsstätten geschrieben: wie ist es wirtschaftlich vertretbar, dass Kollegen/innen bei überbuchter Bildungsstätte nicht nachhause fahren dürfen, auch wenn sie in der Nähe wohnen, sondern für bis zu 70 - 90 € in umliegende Hotels einquartiert werden? Nur damit die Kosten aus einem anderen Topf genommen werden, obwohl sie höher sind als mögliche Reisekosten?"

So viel für heute zu dem auf der Internetseite der BGHM gepflegten Image als familienfreundlicher Arbeitgeber und zur Öffentlichkeitsarbeit der BGHM!
Demnächst noch mehr davon!











































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Aktualisiert am 22 Sep 2017 | forum-bg@forum-bg.de

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