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Die BG Holz und Metall (68)

Neues > 2015

Zuletzt geändert am 11.01.2015


Die BG Holz und Metall (68) - Die Sozialgerichte haben abschließend gesprochen: Ein Nachtrag



Nun ist es amtlich: Die BGHM hat keine Berufung gegen die Urteile der Sozialgerichte Gelsenkirchen und Düsseldorf eingelegt. Dr. Platz, Trocha und Heck haben es nun schriftlich und rechtskräftig festgestellt: ihre Behauptungen über "kriminelle Machenschaften" bei der Selbstverwaltung und der Verwaltung der früheren MMBG sowie HüWaBG entbehren der Realität und liegen im Bereich der Hirngespinste .

Schriftlich haben es nun auch die Damen und Herren aus der Selbstverwaltung, dass sie Dr. Platz auf den Leim gegangen sind. Nun müssen sie nur noch kapieren, was das alles bedeutet. Vielleicht hilft ihnen ja jemand beim Lesen, das scheint nicht ihre hervorragende Qualifikation zu sein.

Auch wenn sich die eine oder der andere gewünscht haben könnte, früheren Mitgliedern der Selbstverwaltung der HüWaBG und MMBG auf diese Weise noch etwas anhängen zu können oder - wie so schön gesagt wird - "etwas mit auf den Weg" geben zu können. So ist es beispielsweise sicher nicht falsch, wenn man annimmt, dass die "Beseitigung" von Dr. Thieler eine große Befriedigung für Wilfried Ehrlich gewesen ist. Wilfried Ehrlich musste es schon sehr gestört haben, wenn er neben Dr. Thieler immer viel weniger "kompetent und wichtig" erschienen ist! Dabei hätte Wilfried Ehrlich sich doch selbst sagen müssen, dass es wirklich einfach ist, im Vergleich zu ihm kompetent auszusehen. Für solch eine Einsicht muss man nun wirklich nicht klagen!

Nur: Die Blamage ist noch nicht zu Ende!

Da gibt es von dieser jämmerlichen Selbstverwaltung der BGHM - böse Menschen sollen auch schon von einer Gurkentruppe gesprochen haben(!) - ja immer noch Klagen gegen weitere Mitglieder der früheren Selbstverwaltung der MMBG und HüWaBG. Soweit Forum-BG informiert wurde, wurden diese Klagen, alle mit den gleichen oder ähnlich dämlichen Vorwürfen, wie die eben von den Sozialgerichten Gelsenkirchen und Düsseldorf abgeschmetterten, bislang noch nicht zurückgezogen.

Die Vorsitzenden der Vertreterversammlung, also Hans Müller für die Versicherten und Konrad Steininger für die Arbeitgeber, scheinen nicht nur völlig unkritisch, sie scheinen überdies auch völlig unfähig, Sachverhalte rechtlich zu verstehen. Wäre es für sie jetzt nicht langsam an der Zeit, über die Urteile nachzudenken und ihre Unterschrift für diese weiteren Klagen zurückziehen, nicht zuletzt schon im eigenen Interesse?

Die Frage nach den Konsequenzen aus den Urteilen stellt sich nicht nur für die Vorsitzenden der Vertreterversammlung, sondern selbstverständlich auch für den gesamten Vorstand der BGHM. Schließlich hat der Vorstand für die Vorwürfe und ihre Unhaltbarkeit eine gewichtige Verantwortung. Der "ehrliche" Grundsatzausschuss und der Vorstand hatten doch im Dezember 2012 und Januar 2013 beschlossen "nach den Vorgaben des BVA" Klagen zu erheben und weitere Strafanzeigen zu stellen.

Nur: diese "Vorgaben" des BVA hat es nie gegeben. Der Vorstand sollte in eigener Verantwortung prüfen, ob überhaupt Schäden pflichtwidrig verursacht worden seien. Dieser Aufgabe haben sich weder der Vorstand, noch Dr. Platz gestellt. Sie haben bewusst und absichtlich geklagt und die Prüfungen, von denen das BVA ausgegangen war, nicht vollzogen, nichts überprüft, alles einfach ignoriert. Dafür waren sie mit den erhobenen Vorwürfen wenig zimperlich und haben gar von "kriminellen Machenschaften" gesprochen.

Sollten die Vorsitzenden der Vertreterversammlung sowie die Mitglieder des Vorstandes nicht langsam darüber nachdenken, wann sie endlich ihren Hut nehmen und aus den Ehrenämtern verschwinden wollen? Es ist ihnen ja ganz offensichtlich nicht möglich zu erkennen, was sie mit ihrer ignoranten und nur mäßig intelligenten Haltung an finanziellem Schaden und vor allem an Imageschaden schon angerichtet haben. Sie scheinen ein sehr eigenwilliges Verständnis zu dem zu haben, was ehrenamtliche Tätigkeit in der Selbstverwaltung bedeutet.

Schließlich müssen sich auch die jeweils entsendenden Listenträger, also die IG Metall und der Gesamtmetall fragen lassen, ob sie sich mit einer solch erbärmlichen Vorstellung von Selbstverwaltungsarbeit identifizieren können und wollen! Man könnte fast den Eindruck gewinnen, die in den jeweiligen Organisationen für die Berufsgenossenschaften bisher verantwortlichen Personen, also bei der IG Metall Dr. Hans-Jürgen Urban sowie bis Ende 2014 Klaus Pickshaus, haben ein Interesse daran, die berufsgenossenschaftliche Selbstverwaltung zu diskreditieren. Oder wie soll man sich dieses Versagen auf ganzer Linie sonst erklären?

Die Verantwortlichen beider Organisationen, IG Metall und Gesamtmetall, scheinen die Frage nach der Berechtigung einer Selbstverwaltung bei den Unfallversicherungsträgern übereinstimmend dahingehend zu beantworten, dass auf die Selbstverwaltung gut verzichtet werden kann.


Eine Selbstverwaltung, wie die bei der BG Holz und Metall, macht sich selbst überflüssig!

Solch absurde Nummern, wie sie die Selbstverwaltung der BGHM seit ihrer Wahl 2011 vollbracht hat, kosten nicht nur viel Geld, sie belegen vor allem aber, wie überflüssig sich die Selbstverwaltung der BGHM selbst gemacht hat!

Nicht nur Dr. Platz, Trocha und Heck, sondern auch die Mitglieder der Selbstverwaltung dieser größten gewerblichen Berufsgenossenschaft haben nach Auffassung von Forum-BG mit ihrem Verhalten der gesamten gesetzlichen Unfallversicherung einen sehr großen Schaden zugefügt und deren Ansehen nachhaltig diskreditiert.

Das sollte und muss auch langsam der DGUV e.V. zur Kenntnis nehmen. Wenn man aber liest, dass eben der Vorstandsvorsitzende der BGHM, Sönke Bock, 2014 zum Vorsitzenden der Mitgliederversammlung des DGUV e.V. gewählt worden ist, dann fühlt man sich schon sehr an das Sprichwort vom Gärtner und vom Bock erinnert und vermag nicht zu glauben, dass aus dem DGUV e.V. Impulse zur Veränderung und zur Verbesserung der Arbeit der Unfallversicherungsträger kommen.

Das Vertrauen in die gesetzliche Unfallversicherung ist bei Versicherten und Arbeitgebern erneut beschädigt worden, denn wer Klagen gegen wirksame Präventionsmaßnahmen erhebt, klagt gegen seinen eigenen gesetzlichen Auftrag und kann deshalb nicht mehr ernst genommen werden.

Wenn - zumindest von der IG Metall - nicht entschieden und nachhaltig umgesteuert wird, dann kann man nur annehmen, dass die Abteilung Sozialpolitik und das hierfür verantwortliche Vorstandsmitglied der Arbeit der Unfallversicherungen und deren Selbstverwaltungen völlig gleichgültig gegenüberstehen, was aber ganz sicher von der überwiegenden Mehrheit der Mitglieder der IG Metall nicht verstanden und noch viel weniger toleriert würde!

Langsam wird es Zeit mit- sowie umzudenken und vor allem umzusteuern!














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Aktualisiert am 18 Jul 2017 | forum-bg@forum-bg.de

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