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Die BG Holz und Metall (62) Zweiter Teil Seite 2

Neues > 2014

Zuletzt geändert am 24.06.2014


Die BG Holz und Metall (62) - … mutiert zum Kaffeehaus!
(Zweiter Teil)

Seite 2


Ein Einschub: Vertraulich oder öffentlich?

Aus der BGHM wird immer wieder das Gerücht gestreut, Forum-BG würde vertrauliche Informationen veröffentlichen. Trocha soll sogar - so wurde berichtet - von Lügen gesprochen haben, die Forum-BG verbreiten würde. Wobei sich dann die Frage stellt: Basieren die von der Geschäftsführung als "vertraulichen Informationen" bezeichneten Veröffentlichungen jetzt auf tatsächlichen Vorgängen bei der BGHM oder sind sie "Lügen". Letzteres wohl kaum. Wer würde schon "Lügen" als "vertrauliche Informationen" titulieren?

Und im Übrigen: Wenn dem tatsächlich so wäre, so darf man sicher sein, dann hätten Dr. Platz, Trocha und Heck, und wer sonst auch immer noch, sich auf den Rechtsweg gemacht.

Oder sind bei der BGHM alle "vertraulichen Informationen" tatsächlich Lügen?

Nun wurde Herr R., der Leiter der Präventionsabteilung, mit dem der Kaffeeklatsch geführt wurde, darauf hingewiesen, dass er über die Inhalte des Kaffeetratsches Stillschweigen zu bewahren hätte. So ist es jedenfalls in der Niederschrift des Kaffeeklatsches nachzulesen. Dr. Platz und Co. gaben diese Unterlagen aber unmittelbar an die Sozialgerichte weiter und machten sie damit öffentlich. Soweit zur Vertraulichkeit! Dr. Platz und Co. halten es eben gerade so wie es passt!

Anwälte mit neuesten Ergebnissen aus dem Kaffeeklatsch für neue Schriftsätze zu füttern bringt immer etwas, nämlich: Geld für die Rechtsanwälte. Die aber müssen nach Auffassung des BVA immer dabei sein. Wie ließ Dr. Platz die zuständige Abteilungsleiterin Dielentheis am 23. Januar 2013 schreiben:

"Es geht auch um das Ansehen der BGHM".


Also ohne Anwälte kein Ansehen! Noch Fragen? Bisher glaubten frühere Selbstverwalter, das Ansehen der Berufsgenossenschaften würde von der Wirksamkeit der Prävention, von der Qualität und dem Erfolg der Rehabilitationsmaßnahmen und schließlich von der Objektivität und der Zügigkeit von Entschädigungsleistungen abhängen. Frau Dielentheis sieht das offensichtlich anders, aber sie ist bekanntlich für die Präventionsaufsicht auch nicht zuständig.

Die Personalpolitik der BGHM

Gedroht wurde - so hört man - auch Herrn R., dem ehemaligen Leiter der Präventionsabteilung. Gedroht, dass seine Ruhestandsbezüge gestrichen würden, da er in einem e-Mail an einen anderen Beschäftigten der BGHM die Überlegung angestellt hatte, Forum-BG bestimmte Informationen zu übermitteln, um auf die Veröffentlichen von Forum-BG Einfluss zu nehmen. Zu diesem Mail an Forum-BG kam es aber nie. Gleichwohl wird Herrn R. seine Überlegung in dem Mail jetzt als "Vertrauensbruch" gegenüber seinem Arbeitsgeber ausgelegt.

Es bedarf keiner geheimen oder streng vertraulichen Unterlagen. Nochmals zur Wiederholung, die Geschäftsführung der BGHM selbst hat die schriftlichen Notizen u.a. über diesen Kaffeetratsch mit Herrn R. in die Sozialrechtsverfahren eingeführt und damit öffentlich gemacht.

Übrigens - nur zur Erinnerung -, auch Wilfried Ehrlich, der alternierende Vorstandsvorsitzende der BGHM - hat Forum-BG schon per Mail informiert, auch wenn dies Wilfried Ehrlich entfallen sein sollte, man wird ja nicht jünger.

Noch zwei Fragen, die das Interview von Herrn C. und das Gespräch mit Herrn R. betreffen. Beide hatten doch die Beteiligung des Personalrates in ihrer Disziplinarsache beantragt? Wo waren denn die Personalratsvertreter? Wollten die sich mit Trocha und Heck und damit auch mit Dr. Platz nicht anlegen, weil sie ihre zukünftige Beförderung gefährdet sahen?

Und wo war eigentlich die immer wissensdurstige und stets agile Gleichstellungsbeauftragte, Frau Wackernagel? Sie hätte doch nach dem Gleichstellungsgesetz beteiligt werden müssen! Wollte sie sich nicht in Konflikte begeben, weil ihr seit 2009 pensionierter Ehemann, Udo der Ältere, als Abteilungsleiter auch gleichzeitig für die Aufstellung des Haushaltes der MMBG / HüWaBG zuständig und mitverantwortlich war? Oder hing ihre Abwesenheit damit zusammen, dass ihr Sohn, Udo der Jüngere, als Rechtsanwalt in der Kanzlei von Frau Dr. Kämpfer - wir erinnern uns, das ist die Anwältin der BGHM - arbeitet? Da sind ja Interessenskonflikte denkbar, etwa der Gestalt, dass eine Intervention der Gleichstellungsbeauftragten zu einer Störung des Geldflusses von der BGHM zur Anwaltskanzlei geführt hätte!

Und bei der nächsten Tasse Kaffee kommen wir dann dazu, was beim Kaffeeplausch mitgeschrieben und danach von Herrn R. überdies noch unterschrieben wurde!


Zum Nachlesen Zweiter Teil Seite 1








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