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Die BG Holz und Metall (62) Vierter Teil Seite 3

Neues > 2014

Zuletzt geändert am 28.06.2014


Die BG Holz und Metall (62) - … mutiert zum Kaffeehaus!
(Vierter Teil)

Seite 3



Soweit ein kleiner Auszug aus dem Kaffeeklatsch - oder: es ist noch ein Tässchen da!

Es gibt noch eine ganze Reihe von weiteren Punkten, bei denen sich der geneigte Leser fragen muss: Was mag Herrn R. bewogen haben einen solchen Beitrag zum Kaffeeklatsch zu leisten und ihn dann auch noch zu unterschreiben? So schwadroniert er kritisch über Dienstverträge, die die MMBG auf Grund seiner fachlichen Befürwortung mit Dritten abgeschlossen hat und denen der Personalrat und die Gleichstellungsbeauftragte zugestimmt haben.

Außerdem äußert er sich zu Personen, die nie in der MMBG gearbeitet haben, vielmehr für andere Firmen tätig waren. Was soll das?

Hat er etwa überlesen, dass sein Kaffeetratsch möglicherweise von der BGHM direkt in andere Rechtsauseinandersetzungen eingeführt werden könnte - und mittlerweile ja auch wurde. Die Anwälte der BGHM stellen jedenfalls genüsslich fest, dass auch Herr R. sich selbst belastet habe. Oder war er sich im Sinne der Anmerkungen des Anwalts der IG Metall sicher, dass solche Papierchen keinerlei rechtliche Bedeutung haben? Die BGHM hat ihn und Herrn C. bereits im Sozialgerichtsverfahren tatsächlich als Zeugen benannt. Wenn nun die andere Partei seine Vereidigung beantragt? Man darf gespannt sein, was Herr R. dann erzählen wird!

Die zentrale Frage ist aber:

Was hat Herrn R. überhaupt bewogen, sich zu einem solchen Kaffeeklatsch zu begeben? Was mag ihn weiterhin bewogen haben, solche Äußerungen von sich zu geben? Ist Herr R. in wenigen Jahren so enorm gealtert und vergesslich geworden? Es drängt sich die Frage auf, sollte er etwa schon Schwierigkeiten bei der Orientierung haben?

Man mag es um seiner Willen nicht glauben und man mag es noch weniger hoffen! Wünscht man ihm doch eigentlich angesichts seiner früher für die MMBG in der Prävention geleisteten Arbeit - sie war gut - einen geruhsamen Lebensabend. Dafür hat er wahrlich Dank verdient.

Aber dieser Dank kann diese Form der Wertungen, Mutmaßungen und Spekulationen sicherlich nicht mit abdecken. Oder wurde er etwa so eingeschüchtert und wurde ihm mit Maßnahmen gedroht - etwa dem Entzug des Altersruhegeldes -, dass er nur noch versucht war, das Spiel der Geschäftsführung mitzumachen?

Dann war er aber schlecht beraten. Weshalb hat er nicht den Weg zum Arbeitsgericht gewählt? Andere frühere Beschäftigte der MMBG haben sich gegen Maßnahmen der BGHM gegen sie dadurch gewehrt, dass sie beim Arbeitsgericht dagegen geklagt haben. Dies war sicherlich nicht nur der einfachere, sondern damit gleichzeitig auch der klügere und gleichzeitig erfolgreichere Weg gewesen. Oder glaubte Herr R. die Zeit bis zu einem abschließenden Urteil des Arbeitsgerichts nicht oder nur schwer bewältigen zu können, möglichweise wegen angedrohter finanzieller Einschnitte?

Vielleicht hat er aber auch einfach übersehen, dass die Erfolgschancen beim Arbeitsgericht nicht so schlecht gewesen wären bzw. sind. Dabei sollte ihm bekannt sein, dass die BGHM sich bei ähnlichen gelagerten Fällen nur Niederlagen in Arbeitsrechtsauseinandersetzungen mit den früheren Beschäftigten der MMBG bzw. HüWaBG eingehandelt! Niederlagen, die sie natürlich nicht gerne veröffentlicht sieht!

Hoffentlich kommt Ihnen nach all dem Geschilderten nicht der Kaffee hoch!

Forum-BG hofft sehr, Ihnen die Freude an einer guten Tasse Kaffee nicht nachhaltig verdorben zu haben und, dass Sie persönlich vor solchem Kaffeetratsch möglichst verschont bleiben mögen!

Zum Nachlesen Vierter Teil Seite 1






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