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Die BG Holz und Metall (62) Vierter Teil

Neues > 2014

Zuletzt geändert am 28.06.2014


Die BG Holz und Metall (62) - … mutiert zum Kaffeehaus!
(Vierter Teil)

... und der Tratsch geht weiter!


Hier nun der letzte Teil der Farce. Wir sind, so erinnert sich der geneigte Leser, immer noch beim Kaffeeklatsch mit Trocha, Heck sowie Frau Dr. Kämpfer und Herrn R. Hier einige weitere Einlassungen von Herrn R.:

Herr R.:
"Auch nicht korrekt war meines Erachtens die hohe Verbreitung mancher Broschüren, insbesondere S./K. Diese mussten jedem Seminarordner beigelegt werden, selbst wenn das Seminar völlig andere Inhalte hatte. Selbst als die Seminarunterlagen per DVD verteilt wurden, sind diese Broschüren in Papierform dazugelegt worden."

Forum-BG:
Auch über die Beifügung von Broschüren zu Seminarordnern hatte der Öffentlichkeitsausschuss schon 1989 beschlossen. Herr R. war Präventionsleiter und zuständig für den Seminarbetrieb. Wieso beschwert er sich über sich selbst? Folgt man seinen Anmerkungen, so müsste man annehmen, er hätte jahrelang "Unkorrektheiten" geduldet. Dem war aber nicht so, schließlich hat sich die Selbstverwaltung immer wieder darüber informieren lassen, welche Broschüren bei welchen Seminaren Einsatz fanden. Und bei den Selbstverwaltern gab es auch durchaus Diskussionen darüber, welche Broschüren von Bedeutung sind, welche Themen neu behandelt werden müssen, wer mit welchen Broschüren ausgestattet werden muss usw. usf. Eine Aufgabe, die ja der Selbstverwaltung ganz ausdrücklich auch per Gesetz aufgetragen ist, da sie über die so wichtige alltägliche Praxis und Erfahrung verfügt. Wieso die Weitergabe von Broschüren nicht "korrekt" gewesen sein soll, bleibt unklar.

Über die Notwendigkeit zur Information und die Verbreitung von Informationen hatte Herr R. im Auftrag der Selbstverwaltung eigenverantwortlich Bedarfsermittlungen und Vorschläge zu erstellen. Wurden neue Broschüren bestellt, machte die Präventionsabteilung die Vorschläge an die Selbstverwaltung. Bewilligte die Selbstverwaltung neue Verlagsbroschüren, die sie zur Information für erforderlich hielt, dann durfte die Präventionsabteilung diese bestellen. Musste wegen des Informationsbedarfs der Betriebe oder der Schulungsteilnehmer in den Bildungsstätten nachbestellt werden war dafür allein Herr R. verantwortlich. Alte und erfahrene Selbstverwalter, die schon 1980 in der MMBG tätig waren, berichten, über dieses Vorgehen schon seit mindestens 1965. Wieso weis das Herr R. nicht? Wieso machten erst die Richtlinien von 1998 den Weg frei?

Vielleicht werfen Herr R., Trocha, Heck und auch Frau Dr. Kämpfer einmal einen Blick den in Forum-BG ( Die BGHM (47)) mit "Zur Erinnerung: Da war noch was!" überschriebenen Abschnitt und auf die dort zitierte Fachliteratur zu §§ 14 und 17 SGB VII und § 69 Abs. 2 SGB IV. Es könnte nicht schaden!

Noch einmal sei die Kaffeetratschrunde an die Eigenverantwortung der handelnden und zuständigen Bediensteten nach § 63 Abs. 1 Bundesbeamtengesetz (vgl. Die BG Holz und Metall (62) - ... mutiert zum Kaffeehaus! (Dritter Teil)) erinnert.

Allerdings ermittelten und bestellten alle Mitarbeiter nach Auffassung der Selbstverwaltung der MMBG und HüWaBG die erforderlichen Verlagsbroschüren für die jeweiligen Zielgruppen durchaus sachgerecht. Wenn das Herr R. und Herr C. sowie einige ihrer Mitarbeiterinnen anders sehen, so belasten sie sich doch nur selbst.

Herr R.:
"Dass ich Herrn ... angeregt habe, ein anonymes Schreiben an Herrn ... bzw. sein Forum-BG zu senden bedauere ich. Ich möchte jedoch anmerken, dass zum damaligen Zeitpunkt der Charakter der Plattform als Basis für Hetze gegen die BGHM für mich noch nicht so zu erkennen war. Ich selbst hatte keinen Kontakt zu Forum-BG. Zwischen Herrn ... und Herrn ... bestand Kontakt. So hat Herr ... Herrn ... vor Veröffentlichungstermine von Neuigkeiten im Forum-BG vorab informiert."

Forum-BG:
Schön zu lesen, dass Herr R. Forum-BG kennt und wohl auch regelmäßig gelesen hat. Dass er Forum-BG inhaltlich unterstützen wollte, ist Forum-BG neu. Dass er sich in seiner Bewertung von Forum-BG wohl den Einschätzungen von Trocha anschließt, ist auch seine Sache. Die Formulierung, die wohl sehr ähnlich denen ist, die Trocha gebraucht, lässt aber den Verdacht aufkommen, dass die anderen am Kaffeetratsch beteiligten Personen - den Rechtsanwalt von Herrn R. zweifelsfrei ausgenommen - bei Herrn R. wieder "Stramm-steh-Reaktionen" hervorgerufen haben. Er hat solche Reaktionen seiner Person ja bereits bezüglich Herrn ... geschildert. Eine drollige Vorstellung, dass Herr R. während des Kaffeetratsches plötzlich sich gezwungen sieht "stramm zu stehen". Vielleicht hätte er sich einen Eierlikör bestellen sollen, das soll - so berichten ältere Damen immer wieder - sehr zur persönlichen Entspannung beitragen.

Vielleicht sollte das allen Personen empfohlen werden, die zum Kaffeetratsch mit Trocha, Heck und anderen "eingeladen" werden!

Im Übrigen, Forum-BG informiert seine Leser weder mündlich noch schriftlich über die Themen der folgenden Ausgaben. Das wäre dann doch zu zeitaufwändig bei einigen tausend Lesern. Aber vielleicht möchte dies Herr R. ja übernehmen?

Herr R.:
"Direkte Einflussnahme von einzelnen Vorstandsmitgliedern gab es ansonsten vor allem durch Herrn ... Dieser war ja auch Autor von Verlagsobjekten. Hierzu ist aber zu sagen, dass seine Autorenschaft allenfalls im Beisteuern einiger betrieblicher Erfahrungen bestand. Geschrieben haben die Broschüren dann andere, da Herr ... hierzu im Allgemeinen nicht in der Lage war. Herr ... war allerdings sehr darauf bedacht, dass gerade seine Broschüren in hoher Stückzahl verteilt wurden. Mir ist besonders in Erinnerung geblieben, wie er sich einmal stark echauffierte, dass auf einer Messe eine bestimmte Broschüre von ihm nicht verteilt wurde. Herr ... wurde auch dafür bezahlt, dass er auf Fachtagungen stets den gleichen Vortrag hielt. Wieviel er bekommen hat, weiß ich allerdings nicht. Den Vortrag hat er inhaltlich entwickelt."

Forum-BG:
Hier stolpert man als erstes über die Formulierung, dass es eine direkte Einflussnahme von einzelnen Vorstandsmitgliedern gegeben habe. Solche Behauptungen finden sich an verschiedenen Stellen des Kaffeeprotokolls. Die Beweise bleiben aber aus. Was bezweckt Herr R. damit? Oder anders gefragt: was wollen Trocha, Heck und andere mit dieser Art der "Protokollierung" erreichen? Üblicherweise werden solche Formulierungen als Gerüchte deklariert. Bedenkt man, dass dieses Papierchen in die Sozialgerichtsverfahren eingebracht wurde, dann kommt einem der Verdacht, hier soll eine bestimmte Stimmung erzeugt werden. Eine Methode, die man bei der Verhandlungsführung der BGHM wohl gerne praktiziert.

Was Herr R. aber über die Autorenschaft und die Erstellung von Broschüren, vor allem Verlagsbroschüren zu erzählen weiß, lässt tief schließen. Wie stellt er sich denn die Erarbeitung einer Broschüre vor? Dass da zwei Menschen nebeneinander am PC oder gar an einer Schreibmaschine sitzen und abwechselnd auf die Tasten hauen? Er hat doch selbst Verlagsbroschüren (mit)geschrieben!

Interessanterweise war Herr R. früher um die Informationen eben jenes Herrn ... sehr bemüht, den er beim Kaffeeklatsch dann als unfähig skizziert. Woher stammt eigentlich überhaupt seine Weisheit über die Form der Kooperation, die bei der Erstellung der Broschüren gepflegt wurde? War er dabei? Wohl kaum, er ist ja auch nicht Autor der inkriminierten Broschüren. Oder ist diese Passage sein besonderer Beitrag zur Kaffeetratschrunde, wo es dann darum ging im Kaffeesatz zu lesen?

Er scheint noch nichts davon gehört zu haben, dass Verlagsobjekte - Broschüren oder Bücher, um nur zwei Beispiele zu nennen - entstehen durch einen Vertrag zwischen Verlag und Autor ( vgl. § 1 des Gesetzes über das Verlagsrecht). Ob das Objekt schon hergestellt ist, ist dabei völlig belanglos ( vgl. § 11 des Gesetzes über das Verlagsrecht).


Fortsetzung Vierter Teil Seite 2








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