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Die BG Holz und Metall (31) Seite 2

Neues > 2013

Zuletzt geändert am 22.01.2013


Die BG Holz und Metall (31) - Harakiri - oder: Neue Organisationsansätze aus Mainz

Seite 2

Es geht um einen Beratervertrag, der als Hilfe für ein in Finanzanlagen unerfahrenes Mitglied der Geschäftsführung der BGHM aus Sicht der damaligen Vorsitzenden der Vorstände und der Vertreterversammlungen der früheren MMBG und HüWaBG unbedingt erforderlich war und der nach Auskunft des Kollegen Schildknecht sinnvoll war und für die MMBG sowie die HüWaBG außerordentlich gute finanzielle Erfolge brachte.

Was diese Amtshandlung aus dem Jahr 2010 nun Gesamtmetall und die Herren Dr. Platz, Ehrlich und ihre Mitläufer im Vorstand der BGHM eigentlich angeht, ist nicht nachvollziehbar. Wenn auch angeblich hier ein Ermittlungsverfahren schwebt, so wird sich, genau wie in der Verlagsbroschüren-Story, bald der zutreffende Sachverhalt ergeben. Es ist zu vermuten, dass die Sachverhaltsdarstellung - wie bereits bei der Strafanzeige - wiederum lückenhaft sein dürfte, was Dr. Platz und Schmilz aus der Geschäftsführung zu verantworten hätten. Überdies kann davon ausgegangen werden, dass Wilfried Ehrlich hierüber informiert wurde. Ob er die Zusammenhänge erkannt hat muss dahingestellt bleiben, dass sie seinen Absichten förderlich erscheinen, darf vermutet werden.

Diese neue Rechtsauseinandersetzung erhöht, genau wie bei den lächerlichen "Schadensersatzansprüchen" gegen Selbstverwalter, natürlich die Anwaltskosten - und zwar kräftig. Unabhängig davon muss aber festgehalten werden, dass selbst ein schwebendes Ermittlungsverfahren nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts die Unschuldsvermutung bestehen lässt und damit wäre man wiederum bei der beabsichtigten Amtsenthebung. Das weiß natürlich auch Herr Dick von Gesamtmetall, in Erinnerung an die Vorgänge bei der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft, wo vor Jahren trotz einer laufenden Ermittlung durch die Staatsanwaltschaft keines der Vorstandsmitglieder bzw. der Geschäftsführung zurückgetreten ist bzw. seines Amtes enthoben wurde. Deshalb will er wohl auch lieber zusammen mit Dr. Platz, dem eigentlichen Initiator der Angelegenheit, vorsichtshalber auf die "Nichtinformation" über den Vertrag an andere lamentieren. Vorsichtshalber sagt er aber nicht genau, ob er sich selbst nicht informiert fühlt oder wen genau man sonst hätte informieren sollen bzw. für wen er noch Informationsbedarf erkannt haben will. Offenbar kennt er die Bestimmungen des SGB IV nicht so genau.


...war da nicht noch etwas?

Der Vorstand der BGHM wäre besser beraten, wegen der, von der Mehrheit beschlossenen rechtswidrigen Selbstbereicherung von Wilfried Ehrlich und den o.a. Gründen, am 31. Januar 2013 in einem Akt der Selbsterkenntnis seinen eigenen Rücktritt zu beschließen und den Weg für einen Neuanfang bei der BGHM freizumachen. Das betrifft vor allem auch die Geschäftsführung: Wer seit Anfang 2011 selbst ständig Fehlentscheidungen trifft und dabei insbesondere die gesetzlichen Aufgaben in der Prävention nicht hinreichend beachtet, was dann zu Steigerungen u.a. bei den Arbeitsunfällen führt, sollte keine Sündenböcke aus der Vergangenheit suchen! Eine Amtsenthebung des Betroffenen allein löst keines der vielen Probleme der BGHM, sondern höchstens eines von mehreren für Dr. Platz und Gesamtmetall.

Wenigstens Wilfried Ehrlich und Dr. Platz sollten sich so behandeln lassen, wie es für den Betroffenen vorgesehen ist, schon deshalb, weil sie angeblich selbst in zwei Ermittlungsverfahren verstrickt sind. Einmal geht es um das in " Die BG Holz und Metall (29)" behandelte Thema, und für Wilfried Ehrlich geht es auch - so heißt es - um eine große Dummheit, die er begangen haben soll: er soll an einen Kreis von ca. 30 weitestgehend unzuständigen und unbeteiligten Personen vertrauliche Mitteilungen aus einem Ermittlungsverfahren weitergeleitet und dabei persönliche Geheimnisse verbreitet haben. Angeblich, so hört man aus der Verwaltung der BGHM, wird auch hier ermittelt, denn er hätte nur den Mitgliedern des Grundsatzausschusses diese Informationen weitergeben dürfen. Zudem sind die gegebenen "Informationen" auch noch weitgehend falsch. So hat er angeblich verbreitet, dass gegen die Vorsitzenden der Vertreterversammlungen der früheren MMBG und HüWaBG ermittelt werde. Es steht aber fest, dass dies nicht der Fall ist. Sollten die Betroffenen nun auch noch Strafanzeige stellen, sieht es eher finster für den "Ermittler ohne Wenn und Aber" aus. Dann wird ihm auch Gesamtmetall nicht helfen können.

Dr. Platz hat sich dann längst von ihm abgesetzt, denn ein Wilfried Ehrlich, der ihm nichts mehr nutzt, ist für ihn uninteressant Außerdem muss er erst einmal selbst seine Probleme in anderen Ermittlungsverfahren lösen.

Das Beste für beide: Rücktritt mit allen Vorstandsmitgliedern, die bereits 2011 im Amt waren und Wilfried Ehrlich ungerechtfertigt bereicherten!

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