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Die BG Holz und Metall (21)

Neues > 2012

Zuletzt geändert am 29.10.2012


Die BG Holz und Metall (21) - Eine grandiose Organisation

Forum-BG hat zwei neue Unterlagen erhalten, zum einen ein Schreiben von Beschäftigten, die früher bei der MMBG beschäftigt waren. Hier das Schreiben:




Dieses Schreiben kann helfen die Verhältnisse im Bereich der Prävention zu verstehen.

Forum-BG hat ja bereits verschiedentlich Hinweise auf die - im Zuge der Fusion verschlechterten - Arbeitsbedingungen und ihre Wirkungen erhalten und veröffentlicht. Dabei soll wieder einmal festgestellt werden: für Forum-BG ist diese Entwicklung deshalb von so großer Bedeutung, da sich diese Verschlechterung in den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten der BG mehr oder minder unmittelbar auf die Qualität der Präventionsleistungen der BGHM auswirken. Leidtragende der, durch die Geschäftsführung verursachten Mängel in der Personalführung sind also neben den Beschäftigten der BGHM auch und nicht zuletzt die Mitgliedsbetriebe und die versicherten Beschäftigten.

Ein Sachverhalt, der bislang von der Selbstverwaltung, aus welchen Gründen auch immer, ignoriert wurde und wird. Und dies, obwohl es oberste Aufgabe der Selbstverwaltung wäre dafür zu sorgen, dass die BGHM ihrem gesetzlichen Auftrag folgend, mit allen geeigneten Mitteln für ein betriebliche Prävention von Arbeitsunfällen, Berufskrankheiten und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren eintritt.

Für die Selbstverwaltung kann aber gesagt werden, wer es toleriert, dass die Geschäftsleitung hinter seinem Rücken völlig eigenständig und rechtswidrig agiert, von dem verwundert es nicht, dass er sich nicht wirklich um die, ihm übertragenen Aufgaben kümmert und sich mit "Repräsentation" begnügt. Leider muss befürchtet werden, dass sich die betrieblichen Verhältnisse verschlechtern.

In diesen Kontext gehört eine weitere Information, die Forum-BG erhalten hat, eine Information des Gesamtpersonalrats der BGHM, datiert vom 20.9.2012. Hier die Information:



Erinnert man sich an die Information der Beschäftigten durch die Geschäftsführung vom 3.9.2012 (vgl. Die BG Holz und Metall (17)), so müsste eigentlich alles schon in bester Ordnung sein. Die Beschäftigten sollten mit der Organisationsänderung vertraut und zufrieden sein, ebenso wie der GPR. Die Selbstverwaltung sollte der Geschäftsführung wieder einmal ein hohes Lob aussprechen, alles wie gehabt.

Nicht nur das oben zitierte Schreiben von Beschäftigten, auch die Information des GPR zeigen ganz andere Verhältnisse. Für die Selbstverwaltung eigentlich ein Zeichen dafür, dass es bei der Prävention noch weiter bergab gehen wird. Und für die Versicherten - Betriebe wie Beschäftigte - ein Hinweis darauf, dass sie weiterhin nur mäßig betreut werden und dafür teilweise sogar noch mehr zu bezahlen haben.

Eigentlich ein Desaster, das aber anscheinend niemanden wirklich stört.

Was stört, das ist, wenn über dieses Desaster eine Öffentlichkeit hergestellt wird. Die Anmerkung des GPR, dass es ihn stört, wenn seine Informationen sich im Internet finden, das mag ja sein. Allerdings haben die Versicherten ein Anrecht darauf zu erfahren, wie es um die für sie zuständige BGHM steht. Wie weit sich die Selbstverwaltung schon aus ihren originären Aufgaben herausgezogen hat, das war in der jüngsten Vergangenheit hinreichend erkennbar, auch für den GPR. Sollten die Zahlen der Arbeitsunfälle sich zum Jahresende - wie nach den Halbjahreszahlen bedauerlicherweise zu erwarten ist - weiter nach oben bewegt haben und sollte sich eine ähnliche Entwicklung bei den Anzeigen auf einen Verdacht für das Vorliegen einer Berufskrankheit ergeben, so geht dies einzig und allein zu Lasten der Versicherten. Irgendwelche noch so gut gemeinte juristische Auseinandersetzungen über die Rechtmäßigkeit bestimmter organisatorischer Maßnahmen helfen den betroffenen Versicherten keinen Schritt weiter.

Sicherlich kann man sich noch andere Gründe für diese Argumentation des GPR vorstellen, aber die Gegenargumentation wäre immer wieder die, dass es eben vorrangig die Versicherten sind, die zunächst mit ihren Beiträgen die BG finanzieren und die überdies möglicherweise mit ihrer Gesundheit und ihrem Leben für "organisatorische Mängel" bei der Betreuung der Betriebe durch die BGHM bezahlen müssen.

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