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Die BG Holz und Metall (126) - Erst Hick-Hack, dann Heck und es geht so weiter!

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Zuletzt geändert am 11.12.2019



Die BG Holz und Metall (126) - Erst Hick-Hack, dann Heck und es geht so weiter!

Die Selbstverwaltung der BGHM, aber insbesondere der Vorstand der BGHM, ist schon wahrlich ein absonderliches Grüppchen. Da werden im Frühjahr 2019, genauer gesagt am 7. Mai 2019 die Beschäftigten der BGHM darüber informiert, dass der Vorstand der Vertreterversammlung zur Abstimmung vorschlagen wird:

"Ab dem 01.01.2020 wird es wieder einen Hauptgeschäftsführer (HGF) und einen stellvertretenden Hauptgeschäftsführer geben. Hierzu wurde weiterhin mitgeteilt, dass der HGF eine externe Person männlichen Geschlechts sein wird. Der stellvertretende Geschäftsführer soll, so wurde mitgeteilt, aus dem Kreis der BGHM-Mitarbeiter kommen.
Herr Schmitz wird zum 31.12.2019 sein GF-Mandat niederlegen und zum 01.07.2020 in den "wohlverdienten" Ruhestand eintreten.
Dr. Römer wird ebenfalls Ende 2019 sein GF-Mandat niederlegen und in den Ruhestand eintreten. Er erhält jedoch noch einen Anschlussvertrag für die Akademie Bad Hersfeld."

(vgl. Die BG Holz und Metall (123) - Nun hat sich der Vorstand geäußert!)

Diese Mitteilung des Vorstandes, die er in Mainz verkündete, wurde sogar via Videokonferenz an die Außenstellen übertragen. Die beiden Vorstandsvorsitzenden, also der damalige Vorsitzende, Wagner und sein Stellvertreter, Prof. Dr. Kressel, haben am 7. Mai 2019 die Beschäftigten der BGHM per Skype-Übertragung über ihre Planungen informiert. Genauer gesagt, der damalige Vorsitzende Wagner hat informiert und Prof. Dr. Kressel stand neben dem Podium und war auch dabei.

Wenn sich der damals amtierende Vorsitzende des Vorstandes, also Bernhard Wagner, bei seinem Vortrag nicht geirrt oder falsch abgelesen hat, dann soll es der Wunsch des Vorstandes und sein Vorschlag für die Sitzung der Vertreterversammlung sein, ab dem 01.01.2020 wieder einen Hauptgeschäftsführer (HGF) und einen stellvertretenden Hauptgeschäftsführer bei der BGHM zu haben. Insbesondere sollte, so Bernhard Wagner, der HGF eine externe Person männlichen Geschlechts sein und der stellvertretende Hauptgeschäftsführer solle, so wurde mitgeteilt, aus dem Kreis der BGHM-Mitarbeiter kommen. Schon in dieser Information war von der Ankündigung Fritsches: "der nächste HGF wird eine Frau", nichts mehr zu hören.


Was ist danach passiert?

Die Vertreterversammlung der BGHM hat diesen Vorschlag des Vorstandes akzeptiert und in ihrer Sommersitzung 2019 einen entsprechenden Beschluss gefasst. Auf der Internetseite der BGHM ist dies nachlesbar:

"
Die Vertreterversammlung der Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) hat am 4. Juli 2019 auf Vorschlag des Vorstands Christian Heck mit Wirkung zum 1. September 2019 zum Mitglied der Geschäftsführung gewählt."
(vgl. https://www.bghm.de/bghm/presseservice/pressemeldungen/detailseite/christian-heck-wird-neues-mitglied-der-bghm-geschaeftsfuehrung/).

Forum-BG hatte dazu am 16.07.2019 (vgl. http://www.forum-bg.de/die_bg_holz_und_metall_124.html) geschrieben:

"Und Herr Heck wird nun ab dem 01.09.2019 Nachfolger von Dr. Platz. Ein Tiefschlag für den Pralinenspezialisten Trocha. Die beiden weiteren Mitglieder der Geschäftsführung bleiben möglicherweise ja bis zum 31.12.2019 in ihren Funktionen. Insofern wird Herr Heck in die Rolle des Vorsitzenden der Geschäftsführung gehoben. Doch was passiert ab dem 01.01.2020, mit Eintritt der Änderung in der Satzung der BGHM? Wer fungiert dann als Hauptgeschäftsführer? Heck dürfte zumindest die Stelle des Stellvertreters einnehmen. Wenn er sich dann als Frau kleidet, wird er möglicherweise auch noch den Anforderungen von Heinz Fritsche gerecht, der ja davon gesprochen hat, dass die Geschäftsführung nach Dr. Platz von einer Frau übernommen werden solle.

Es war zu hören, dass sich der Vorstand doch tatsächlich so geäußert haben soll: "Der Vorstand sei Herrn Heck dankbar, dass er sich zur Verfügung stellt." So, die Äußerung im O-Ton! Wollten die Mitglieder des Vorstands damit sagen, sie seien glücklich einen so guten und erfolgreichen Ermittler, der früher an der Seite von Dr. Platz sein Unwesen trieb, nun eigenständig als Nachfolger von Dr. Platz, in welcher Funktion auch immer, agieren zu sehen? Können sich die Mitglieder des Vorstands vielleicht vorstellen, dass sich hierdurch die bestehenden Probleme bei der BGHM, also z.B. die massiven Mängel in der Prävention, u.a. durch den systematischen Abbau von praxisorientierten Bildungsmaßnahmen und den Abbau von Qualifizierungsangeboten, weiter verschärfen werden? Denn Heck hatte mit der wichtigsten Aufgabe der BGHM, der Durchführung einer wirksamen Prävention in den Unternehmen und Betrieben, noch nie etwas zu tun! Aber die Prävention scheint ja auch beim Vorstand eher unter "ferner liefen" behandelt zu werden. Es ist schon fast zu befürchten, dass der Vorstand als Gremium hiervon schlicht nichts versteht und nichts hält!

Oder muss man annehmen, dass bei der BGHM neuerlich "kriminelle Machenschaften" erfunden und danach sinnlos über Jahre hinweg kostenintensiv verfolgt werden sollen?"


Danach ist, man möchte es nicht glauben, Dr. Platz tatsächlich zum 1. September 2019 aus der Geschäftsführung der BGHM formal ausgeschieden, wodurch die Stelle des Leitenden innerhalb der dreier Geschäftsführung frei wurde.

Nun musste nur noch dafür gesorgt werden, dass die BGHM die verbleibenden zwei Mitglieder der Geschäftsführung nach dem 31.12.2019 los wird.

Soweit es Dr. Römer betrifft, so hatte Dr. Platz ja schon 2011 einmal versucht ihn an eine dubiose "Hochschule" loszuwerden. Allerdings ging dieser Versuch von Dr. Platz damals daneben. Diesmal klappte bzw. klappt es. Dr. Römer erhielt am 25. Oktober 2019 die Berufungsurkunde des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst auf eine Honorarprofessur mit dem Schwerpunkt Versicherungen und Leistungen in der gesetzlichen Unfallversicherung an der Hochschule der DGUV (HGU) und hat seine Berufung auch angenommen (vgl. https://www.dguv.de/hochschule/unsere-hochschule/bildungsnachrichten/2019/2019_details_372702.jsp).

Wie es so schön heißt, hat nach einem umfassenden Berufungsverfahren und entsprechenden Beschlüssen durch die einschlägigen Hochschulgremien, wie u. a. der Berufungskommission und des Fakultätsrates der HGU, das Kuratorium der Hochschule den Berufungsvorschlag bestätigt. Da kann man froh sein, dass in den Berufungsauftrag nicht das Mainzer Landrecht oder Römerische (Römische) Rehabilitationsrecht aufgenommen wurde.

Damit ist der Vorstand schon einmal eines der Mitglieder der Geschäftsführung, nämlich Dr. Römer, los und kann seinen Absichten, möglicherweise waren bzw. sind es aber die Absichten von Dr. Platz, leichter folgen. Es ist folglich nur noch zu klären, wie man am besten und einfachsten Michael Schmitz entsorgt. Möglicherweise hat der eine oder andere auch bei ihm darüber nachgedacht, wo sich vielleicht eine Hochschule finden könnte, die Interesse an ihm haben könnte. Allerdings bringt Michael Schmitz die hierfür erforderlichen Qualifikationen nicht mit. Selbst bei großem Wohlwollen wäre auch nur ansatzweise eine Berufung nicht möglich oder gar zu rechtfertigen und das Kuratorium der Hochschule würde wohl kaum den Berufungsvorschlag bestätigen, zumal das einzige Recht, das Michael Schmitz beherrscht - das Mainzer Landrecht - nirgends gelehrt wird..
Glücklicherweise steht bei Michael Schmitz im Juni 2020 der Ruhestand an. Es handelt sich also nur noch um ein halbes Jahr. Damit kann man ihn bis dahin locker weiter im Haus halten, sofern er sich blicken lässt, schließlich muss man einfach sein B7-Gehalt nur für die noch verbleibenden sechs Monate weiter bezahlen. Zu vermuten ist, dass Michael Schmitz sich gerne in einen gut bezahlten und arbeitsfreien "Vorruhestand" begeben wird. Vielleicht überträgt ihm der neue Hauptgeschäftsführer ja noch den Verkauf der einen oder anderen bg-lichen Bildungsstätte bzw. des einen oder anderen Verwaltungsgebäudes. Hierin liegt ja zumindest eine Qualifikation von Michael Schmitz für die er bei der BGHM schon so seine Erfahrungen gemacht hat und für die er sicherlich auch über die entsprechenden Kontakte verfügt.


Und jetzt kommt der Knaller!

Nachdem der Vorstand im Juli verkündet hatte, man wolle sich in der "BG-Landschaft" nach einem externen Bewerber umsehen, wurde für die zweite Sitzung der Vertreterversammlung der BGHM am 20./21. November 2019 wurde den Mitgliedern der Vertreterversammlung nun vom Vorstand der BGHM - eben jenem Vorstand, der im Mai seine große Verkündung gemacht hat - vorgeschlagen, Herrn Heck als Mitglied der Geschäftsführung zu wählen und ihn überdies mit der Wahl gleichzeitig ab dem 01.01.2020 zum Hauptgeschäftsführer zu machen.

Das wurde allerdings weder per Video-Konferenz noch durch eine andere Information den Bediensteten der BGHM mitgeteilt.

Und so geschah es dann auch! Heck wurde von der Vertreterversammlung der BGHM auf Vorschlag des Vorstandes der BGHM zum Hauptgeschäftsführer ab 2020 gewählt. Aus dem langen Hick-Hack wurde schließlich Heck. Ähnlich wie Dr. Platz bringt Christian Heck weder Kenntnisse in der Prävention, noch in der Rehabilitation einschließlich der Entschädigung von diesen zwei Kernaufgaben versteht er wohl nicht viel. Aber bei der BGHM kommt es ja nicht auf Fachwissen sondern nur auf "Führungskunst" an. Na, dann! (vgl. Die BG Holz und Metall (125) - Dr. Platz nimmt Abschied)

Entgegen der Ankündigung bei der Videokonferenz im Mai 2019 wurde also im November 2019 für die Funktion des Hauptgeschäftsführers keine Person von außen gesucht. Zwar gab es eine Stellenausschreibung durch die Firma Kienbaum, aber, wie bei der BGHM so häufig: außer Spesen nichts gewesen. Die BGHM ist ja erfahren darin, wie man teure Aufträge vergibt, die letztendlich keinerlei Ergebnisse erbringen, dafür aber viele Euros kosten.

"Bedauerlicherweise" scheinen dem Vorstand der BGHM wieder einmal Fehler unterlaufen zu sein. Wahrscheinlich hat sich der Vorstand wieder auf den Rat von Dr. Platz verlassen und der hatte eben andere Interessen. Der externe Bewerber hat seine Bewerbung angesichts des Pfusches, der bei der Ausschreibung gemacht wurde, zurückgezogen. Und aus der BGHM heraus wurden entsprechende Aktivitäten unternommen, dass aus der externen Bewerbung nichts wird, Stichwort Konkurrentenklage von Dr. Römer und Michael Schmitz. Hierzu hatte Forum-BG ja schon einmal die Frage gestellt: "Wie hoch ist wohl die Abfindung für Schmitz und Dr. Römer für die Rücknahme der Konkurrentenklage und ihr frühzeitiges Ausscheiden?" (vgl. Die BG Holz und Metall (123) - Nun hat sich der Vorstand geäußert!). Das BVA hat sich, wie immer, dafür nicht interessiert.

Hat hier Dr. Platz möglicherweise sehr geschickt die Um- und Durchsetzung seiner Interessen und Vorstellungen geplant? Entgegen den Ankündigungen des Vorstandes wurde aber einer seiner Helferlein, nämlich Heck sein Nachfolger. Wer Heck's Stellvertreter werden soll wurde bislang noch nicht veröffentlicht. Forum-BG erlaubt sich hier eine Prognose: stellvertretender HGF könnten entweder Bachor oder Trocha werden. Schließlich gehören beide zu Dr. Platz Helferlein. Allerdings ist auch nicht auszuschließen, dass sich Heinz Fritsche mit seinem Frauenvorschlag doch noch durchsetzt. Jedenfalls kann sich Heck, sprich Dr. Platz, seinen Vertreter aussuchen.

Forum-BG erlaubt sich noch eine weitere Prognose: Bei der Besetzung Heck - Bachor und Trocha, hat sich Dr. Platz nicht nur eine Fortsetzung der von ihm begonnen Politik gesichert. Nein, bei dieser Besetzung hat Dr. Platz auch die Chance weiterhin bei der BGHM mitzupfuschen. So ist es schon interessant, wenn man auf der Internetseite der BGHM folgende Äußerung von Heck lesen kann:

"Neue technische Möglichkeiten führen in der Prävention, der Rehabilitation, aber auch in der Verwaltung zu Veränderungen. Es ist wichtig, dass wir unsere Mitgliedsbetriebe in einer sich wandelnden Arbeitswelt mit neuen Gefährdungen am Arbeitsplatz auch weiterhin bestmöglich unterstützen. Gleichzeitig werden wir dabei die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stets im Blick haben, um die Möglichkeiten des digitalen Wandels intensiv zu nutzen und die Leistungen der BGHM zukunftsgerecht auszubauen. Ich freue mich sehr auf die neuen Aufgaben als Hauptgeschäftsführer."
(vgl. https://www.bghm.de/bghm/presseservice/pressemeldungen/detailseite/christian-heck-wird-hauptgeschaeftsfuehrer-der-bghm/ )

Was mag wohl Heck unter "Weiterentwicklung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter" verstehen?
Darauf soll aber später noch etwas ausführlicher eingegangen werden.


Bei der BGHM und seinem genialen Vorstand weiß man ja nie!

Die erste Frage, die sich einem stellt, ist die, ob Heinz Fritsche Christian Heck für eine Frau hält. Fritsche hatte ja, wie schon erwähnt, gegenüber Kollegen angekündigt, beim nächsten Hauptgeschäftsführer würde es sich um eine Frau, folglich um eine Hauptgeschäftsführerin handeln. Soweit Forum-BG erkennen kann, handelt es sich bei Christian Heck, nicht nur dem Namen, sondern auch dem Aussehen nach um einen Mann. Schauen Sie selbst: https://www.bghm.de/bghm/presseservice/pressemeldungen/detailseite/christian-heck-wird-hauptgeschaeftsfuehrer-der-bghm/

Vielleicht liegt es aber auch an der Sehkraft des Kollegen Heinz Fritsche, dass er Christian Heck für eine Frau hält. Oder sollte er einfach seine Ankündigung verworfen oder gar vergessen haben? Wie man schon an anderer Stelle erfahren musste, scheint Heinz Fritsche nicht unbedingt zielstrebig die Interessen der Kolleginnen und Kollegen zu verfolgen (vgl. http://www.forum-bg.de/die_bg-klinik_falkenstein_soll_verkauft_werden.html). Auch hierbei scheint er, wie sein zitiertes Antwortschreiben an den anfragenden Kollegen zeigt, nicht zu wissen, wofür die gesetzlichen Unfallversicherungen existent sind (vgl. http://www.forum-bg.de/die_bg-klinik_falkenstein_soll_verkauft_werden.html).

Es gibt aber auch noch ganz andere Möglichkeiten, weshalb der Vorstand der BGHM der Vertreterversammlung völlig von seiner Ankündigung am 8. Mai 2019 abweichende Vorschläge für die personelle Besetzung der Geschäftsführung macht.

Möglicherweise hat der amtierende Vorstand kein unmittelbares Interesse daran, dass alte
"Geschehnisse" möglicherweise durch eine neu hinzukommende Person, also einen externe Person in der Rolle des Hauptgeschäftsführers bzw. der Hauptgeschäftsführerin aufgewühlt oder gar aufgedeckt werden könnten. Denkt man etwa daran, mit welchen miesen Tricks im Jahr 2011 Vorwürfe gegen frühere Mitglieder der Selbstverwaltungen sowie gegen früher Beschäftigte der MMBG sowie der HüWaBG entwickelt wurden und wie aus den Behauptungen "bei der Erstellung der Informationsbroschüren für die Prävention sei es zu kriminellen Machenschaften" gekommen, Straftaten konstruiert und durch eine angeheuerte Anwältin zur Anzeige bei der Staatsanwaltschaft in Düsseldorf gebracht wurden, so scheinen solche Überlegungen nicht abwegig zu sein.

Denkt man weiterhin daran, wie unter Rechtsbruch Dr. Platz ohne Genehmigung des Vorstandes eine Anwältin beauftragt hat, Strafanzeigen zu stellen, dann ist es sicherlich nicht übertrieben, wenn man vermutet, dass es hierbei möglicherweise noch mehr illegale und rechtswidrige Aktionen gegeben haben könnte. Erinnert man sich schließlich, dass es eben dieser Christian Heck war, der neben Trocha im Auftrag von Dr. Platz die Ermittlungen durchgeführt hat, auf Basis derer dann die Behauptung von Rechtsverstößen erstellt wurde, dann könnte man doch auf die Idee kommen, dass mit dem Vorschlag, eben diesen "Ermittler" Christian Heck zum neuen Hauptgeschäftsführer zu machen, man - oder genauer der amtierende Vorstand der BGHM und Dr. Platz - sich dagegen absichern wollten, dass eine Person von außen in der Eigenschaft als Hauptgeschäftsführer sich für die damaligen Vorgänge und die hieraus folgenden Kosten für die BGHM interessieren könnte. Gerade bei ordnungsgemäß handelnden Personen ist eine solche "Gefahr" nicht von der Hand zu weisen. Schließlich ging es bei diesen Aktivitäten von Dr. Platz, Heck und Trocha auch um Kosten für die BGHM.

Welch weitreichende Folgen die Besetzung der Hauptgeschäftsführerposition mit einer externen Person haben könnte, wird spätestens dann offensichtlich, wenn man bedenkt, dass es zwar seit längerem - genau seit 2013 - eine Compliance-Einrichtung bei der BGHM gibt. Aber das besagt eigentlich überhaupt nichts. Es sei hier nur daran erinnert, dass Roland Trocha, der Pralinenspezialist, genau für Compliance zuständig war (vgl. Die BG Holz und Metall (57) - Heiße Luft oder das Spektakel um Compliance (Teil 2) sowie Die BG Holz und Metall (87) - Zweiter Nachtrag).

Es könnte also durchaus der Fall sein, dass die personelle Entscheidung für die Besetzung der Stelle des Hauptgeschäftsführers mit Christian Heck einfach nur sichern soll, dass möglicherweise früher begangene Rechtsbrüche nicht offengelegt werden, da Christian Heck als möglicher unmittelbarer Beteiligter hieran am wenigsten ein Interesse haben kann. Schließlich war er auch bei der angeblichen "Vernehmung" von Bernd Carstens mit einer Dauer von 18 Stunden und der "nur" 6-stündigen "Aussprache" mit Andreas Rentel, dem ehemaligen Präventionsleiter der MMBG und der HWBG zugegen, wenn er auch die Hauptrolle gerne Roland Trocha und der damaligen Strafrechtsanwältin der BGHM überlies.

An dieser Stelle muss vor allem auch daran erinnert werden, dass der Vorwurf "kriminellen Handelns" nicht nur bei den Versicherten, sondern auch auf der Arbeitgeberseite genutzt wurde, um möglicherweise z.B. auch für die Automobilindustrie "unliebsame" Personen aus ihrem Amt in der Selbstverwaltung der BGHM zu drängen (vgl. Die BG Holz und Metall (104) - … und ihre ersten sechs Jahre, eine traurige Bilanz! (Teil 1) sowie Die BG Holz und Metall (107) - … und die neue Selbstverwaltung ist auch nicht aktiver! )

Mittlerweile wurde Forum-BG darüber informiert, dass es bei der BGHM durchaus auch an anderen Stellen und in anderen Zusammenhängen nicht entsprechend den vorgeschriebenen Vorgaben gehandelt wurde. Aber dazu im nächsten Beitrag mehr.
















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Aktualisiert am 22 Jan 2020 | forum-bg@forum-bg.de

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