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Die BG Holz und Metall (123)

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Zuletzt geändert am 15.05.2019



Die BG Holz und Metall (123) - Nun hat sich der Vorstand geäußert!

Wie angekündigt, haben die beiden Vorstandsvorsitzenden, also der aktuelle Vorsitzende, Wagner und sein Stellvertreter, Prof. Dr. Kressel, am 7. Mai 2019 die Beschäftigten der BGHM per Skype-Übertragung über ihre Planungen informiert. Genauer gesagt, der aktuelle Vorsitzende Wagner hat informiert und Prof. Dr. Kressel stand neben dem Podium und war auch dabei. Der Vorsitzende Wagner hat für den Vorstand das Folgende verkündet:

  • Ab dem 01.01.2020 wird es wieder einen Hauptgeschäftsführer (HGF) und einen stellvertretenden Hauptgeschäftsführer geben. Hierzu wurde weiterhin mitgeteilt, dass der HGF eine externe Person männlichen Geschlechts sein wird. Der stellvertretende Geschäftsführer soll, so wurde mitgeteilt, aus dem Kreis der BGHM-Mitarbeiter kommen.


  • Herr Schmitz wird zum 31.12.2019 sein GF-Mandat niederlegen und zum 01.07.2020 in den "wohlverdienten" Ruhestand eintreten.


  • Dr. Römer wird ebenfalls Ende 2019 sein GF-Mandat niederlegen und in den Ruhestand eintreten. Er erhält jedoch noch einen Anschlussvertrag für die Akademie Bad Hersfeld.


Rein formal bedeutet dies, dass der Vorstand der Vertreterversammlung bei der kommenden Sitzung der Vertreterversammlung diese Punkte zur Abstimmung vorschlagen wird und annimmt, die Vertreterversammlung wird einen entsprechenden Beschluss fassen. Davon dürfte dann auch auszugehen sein. Die Vertreterversammlung wird den Vorschlägen des Vorstandes folgen, schließlich sollten entsprechende Vorgespräche stattgefunden haben.


Soweit, so gut, aber es gibt noch einige Fragen:

  • Wann verlässt denn nun Dr. Platz die BGHM? Geht er tatsächlich im September, wie vertraglich vereinbart, oder doch erst zum 31.12.2019? Wenn er im September geht, wer übernimmt denn dann den Vorsitz in der Geschäftsführung? Sollte das schon der "neue Mann" sein oder wird etwa Schmitz bis 31.12.2019 den Vorsitz übernehmen?


  • Was macht Herr Schmitz eigentlich vom 01.01.2020 bis zum 01.07.2020? Schließlich erreicht er erst im Juli 2019 das offizielle Rentenalter. Räumt er die Bibliothek auf oder wird er "Sonderbeauftragter" für den Verkauf weiterer Liegenschaften? Schließlich geht ja der Trend bei der BGHM dazu, sich von Liegenschaften zu trennen, wie z.B. von den BGHM-eigenen Schulungsstätten. Soll Schmitz etwa durch den Verkauf von weiteren Liegenschaften für eine weitere verdeckte Personalpolitik sorgen? Mittlerweile soll es ja, so hört man, beim Personalrat Stimmen geben, die z.B. die Standortwahl Düsseldorf-Rath so interpretieren, dass es sich hierbei eigentlich um eine personalpolitische Maßnahme gehandelt habe. Durch die deutlich weiteren Anfahrtswege sollen wohl die niedrigeren Lohngruppen dazu veranlasst werden, zu kündigen. Schließlich, so scheint die Auffassung, benötige man sie ja durch die Digitalisierung nicht mehr! Es sei hier nur an die "Erweiterung" des Aufgabenbereichs für die Aufsichtspersonen in der Prävention erinnert, die Dank der Tabletts nun selbst ihre Berichte tippen dürfen. Im Bereich der Prävention ist überdies zu beobachten, dass die Umwandlung der Präventionsdienste in Präventionsbezirke mit einer personellen Umstrukturierung verbunden wurden. Die früheren Leiter der Präventionsdienste Bielefeld, Bremen, Dessau, Düsseldorf und Saarbrücken wurden, wie zu hören ist, in eine neu geschaffene Stabsstelle verschoben. Diese Stabsstelle hat den interessanten Namen "Besondere Betriebsbetreuung", wobei ihre inhaltliche Aufgabe wohl nur wenigen wirklich bekannt ist und folglich viel spekuliert wird. Gerüchteweise hört man, diese neue Stabsstelle würde auch schon "Elefantenfriedhof" genannt. Wiederum ein Beispiel, wie wenig Dr. Platz von Prävention hält und versteht. Vielleicht soll Schmitz hier auch noch einige "personalpolitische" Aktivitäten bzw. Vorbereitungen durchführen? Oder darf er mit einem Gehalt von B7 gleich zuhause bleiben und keinen weiteren Schaden anrichten. Er könnte dann ja von der früheren Gleichstellungsbeauftragten das Kuchenbacken lernen.


  • Interessant ist auch der Umstand, dass Herr Dr. Römer nun doch noch Professor an der DGUV e.V. Akademie wird. Dr. Platz und Schmitz hatten dies ja schon 2011 geplant, waren dann aber doch gescheitert. Ist das nun eine späte Rache oder ein Zeichen der Würdigung?


  • Wie hoch ist wohl die Abfindung für Schmitz und Dr. Römer für die Rücknahme der Konkurrentenklage und ihr frühzeitiges Ausscheiden?


  • Eine zentrale Frage ist, ob denn nun für eine der beiden Stellen in der Geschäftsführung ab 2020 doch noch eine Frau vorgesehen ist. Eigentlich sollte dem so sein, wenn man sich an Recht und Gesetz hält, wo es heißt, dass bei gleicher Eignung eine der Stellen an eine Frau gehen müsste. D.h., wenn die Stelle des HGF mit einem externen Bewerber besetzt werden soll, dann müsste auf die Stellvertretung einer Frau übertragen werden. Oder wer soll denn die Rolle des stellvertretenden Hauptgeschäftsführers bzw. der stellvertretenden Hauptgeschäftsführerin von den internen Bewerbern einnehmen? Natürlich kommen einem dabei sofort die altbekannten Helfer von Dr. Platz in den Sinn, also Roland Trocha und seine tiefen Kenntnisse über die Rechtmäßigkeit von Pralinengeschenken, oder Bachor, der spätestens sich in den letzten AP-Tagungen als ein ausgewiesener Kenner in Fragen der Prävention präsentiert hat, oder gar Heck und seine Fähigkeiten bei der Ermittlung von "Straftaten, begangen durch Selbstverwalter und Beschäftigte der MMBG sowie der HWBG". Allerdings - und dann ist man wieder bei den gesetzlichen Vorgaben - gibt es Frauen mit wesentlich besseren Qualifikationen für die Stelle der stellvertretenden Geschäftsführung. Auch wenn man hierbei nicht gleich an Frau Rieger denken mag, die als Datenschutzbeauftragte doch tatsächlich schon in der Veröffentlichung der Namen der Mitglieder der Selbstverwaltung der BGHM eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit sah (vgl. Die BG Holz und Metall (86) - Jetzt ist die öffentliche Sicherheit gefährdet!).


  • Irritierend war und ist, wenn der Kollege Wagner mitteilt, der Stellvertreter/die Stellvertreterin sollte wegen der Kontinuität der BGHM-Politik aus den Reihen der internen Führungskräfte der BGHM kommen. Was ist mit Kontinuität gemeint? Bisher wurde bei der BGHM darunter verstanden, die ehemaligen Selbstverwalter und führenden Angestellten der ehemaligen BGen (HüWa-BG und Masch-BG) durch Prozesse und Flüsterpropaganda zu diffamieren. Noch schlimmer: Es wurde auch der permanente Abbau der Prävention - Kosteneinsparung genannt - durch Dr. Platz betrieben und schließlich kam ein permanenter Stellenabbau hinzu! Soll das nun durch die Wahl eines stellvertretenden HGF aus den eigenen Reihen alles so weiter gehen? Dann hätte man sich den organisatorischen Umbau durch Satzungsänderung sparen können. Dr. Platz und Michael Schmitz waren schließlich die Garanten der bisherigen destruktiven BGHM-Politik. Nur eine/einer ihrer Helferlein - auch Apologeten genannt - kann auch künftig dies weiter durchsetzen. Möglicherweise sogar mit freundlicher Unterstützung von Dr. Platz und von dessen heimischen Sofa aus. Dr. Platz kennt sich schließlich aus, wie man dann den ersten Mann, den sogenannten Hauptgeschäftsführer schnell systematisch kalt stellt.


Es bleiben also noch einige Fragen offen! Man darf gespannt sein, wie sich Heinz Fritsche positioniert, ob er sich noch an seine früheren Aussagen, etwa die bezüglich der Besetzung der Geschäftsführung durch eine Frau, noch erinnert, oder ob die "Tradition" eines Dr. Platz und seiner Helferlein bei der BGHM weiterhin bestimmend sein werden!


















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Aktualisiert am 16 Jul 2019 | forum-bg@forum-bg.de

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