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Die BG Holz und Metall (120)

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Zuletzt geändert am 17.03.2019



Die BG Holz und Metall (120) - … und die Helferlein!


In den letzten Beiträgen von Forum-BG wurde ja immer wieder darauf eingegangen, wie Dr. Platz die Zeit vor seinem angekündigten Abtritt in die Passivphase der Altersteilzeit nutzt, um die personellen Strukturen bei der BGHM seinen ganz speziellen Vorstellungen anzupassen, um damit wohl dafür zu sorgen, dass sich auch "nach ihm" nichts ändert. Möglicherweise verspricht er sich auch, damit noch auf die eine oder andere Weise direkt Einfluss auf die Entwicklungen bei der BGHM noch nehmen zu können. Man lese dazu insbesondere die Beiträge " Die BG Holz und Metall (113) - Nun ist es offiziell!", " Die BG Holz und Metall (114) - … und ihre Personalpolitik" sowie " Die BG Holz und Metall (115) - … und der Irrsinn geht weiter!".


Und so ist es in der Tat, der Irrsinn geht weiter

Jede sich bietende Chance wird wohl von Dr. Platz genutzt, seine Helferlein zu positionieren. Im Beitrag (115) war ja bereits darauf hingewiesen worden, dass Herr Bachor für neue Aktivitäten vorgesehen wurde. Nun wurde die Inthronisierung von Bachor vollzogen, lesen Sie die interne Mitteilung der BGHM vom 13.03.2019 und staunen Sie:
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13.03.2019
BGHM
Most-Pfannebecker, Christiane, BGHM
Leitung der Hauptabteilung Finanzen

Zum 1. Mai 2019 wird die HFI unter Leitung von Herrn Krowas in Hauptabteilung Verwaltung (HVW) umbenannt. Die bisherige Abteilung Finanzen wird als Stabsstelle Finanzen unmittelbar der Geschäftsführung zugeordnet. Ab diesem Zeitpunkt wird Herr Bachor die Stellvertretung des Leiters der HVW übernehmen. Die Zuständigkeiten der HVW umfassen dann die Bereiche Immobilien und Beschaffung, Infrastruktur Bildungsstätten, IT-Koordination sowie Verein "Berufsgenossenschaftliche Bildungsstätten Süddeutschland e.V.". Mit dem Ausscheiden von Herrn Krowas wird Herr Bachor bis zur formellen Besetzung die kommissarische Leitung der Hauptabteilung übernehmen.

Dr. Albert Platz Michael Schmitz Dr. Wolfgang Römer
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Wer nun glaubt, es handle sich dabei tatsächlich nur um eine kommissarische Besetzung, der kennt die Mechanismen, die Dr. Platz bei der BGHM zur Anwendung bringt, noch nicht. Herr Bachor wird auf der hochdotierten Stelle so lange kommissarisch verbleiben, bis dem Vorstand keine Gegenargumente für eine Besetzung mit einer anderen Person einfallen.

Aber, so erinnert man sich: Gab es da nicht einen Beschluss des Vorstandes, bis zur Klärung der Nachfolge von Dr. Platz keine Entscheidungen über neue Stabsstellen und Stellenbesetzungen zu treffen? Wurde etwa wieder einmal "übersehen", dass nicht die Geschäftsführung, sondern ausschließlich der Vorstand für die Besetzung dieser Stellen zuständig ist?


Ist etwa Bad Bevensen der Schlüssel?

Könnte es sein, dass die Sitzung des Grundsatzausschusses und des Vorstandes, in dem die Besetzung hätte diskutiert werden müssen, vielleicht in Bad Bevensen stattgefunden hat? Es gibt dort ja einen gemütlichen Wein- und Bierkeller, wie man inzwischen von einer Besuchergruppe der IG Metall Braunschweig, die auf Einladung der BGHM in Bad Bevensen war, erfahren kann. Vorher hatte Herrn Bachor, so ist zu lesen (vgl. https://www.igm-bs.de/gruppengremien/kreativclubsenioren/archiv-2011/bghm-in-bad-bevensen/), vor dieser Besuchergruppe der IG Metall referiert, danach hatten die Kolleginnen und Kollegen dann ganz sicherlich dringend, so ist wiederum zu vermuten, ein gemütliches Beisammensein im Wein- und Bierkeller der Bildungsstätte notwendig. Von den "qualifizierten" Referaten eines Herrn Bachors können die Teilnehmer der AP-Tagungen berichten bzw. ein Lied singen (vgl. Die BG Holz und Metall (118) - … und das Chaos geht weiter!).
Oder muss man diesen Auftritt von Herrn Bachor vor den IG Metallerinnen und IG Metallern aus Braunschweig etwa als Versuch zur Entwicklung positiver Beziehungen zur IG Metall interpretieren? Etwa gar dergestalt, um damit positive Voraussetzungen für die feste Übernahme der zunächst kommissarischen Leitung der Hauptabteilung Verwaltung zu schaffen (vgl. hierzu auch Die BG Holz und Metall (113) - Nun ist es offiziell!)?

Möglicherweise lassen Dr. Platz und Co ja auch dem Vorstand und seinen Ausschüssen solche "Aufmerksamkeiten" in Wein- und Bierkellern zukommen. Es wäre zumindest eine Erklärung für bestimmte Sachverhalte bei der BGHM. Solches soll ja auch schon vorgekommen sein. Dann kann man allerdings verstehen, dass es bei Vorstands- bzw. Grundsatzausschusssitzungen überaus schwer fällt, sich dem eigentlichen Thema, nämlich einer verantwortungsvollen Auseinandersetzung mit seinen Aufgaben bei der und für die BGHM nachzukommen und der Vorstand sich überfordert sieht.


Um nicht missverstanden zu werden:

Dass sich die Kolleginnen und Kollegen aus Braunschweig für die Arbeit und die Aufgaben der BGHM interessieren und sich hierüber bei der BGHM informieren lassen ist nicht nur sinnvoll und ehrenwert, sondern auch wichtig. Schließlich ist die Auseinandersetzung mit den BGen und insbesondere mit der BGHM eigentlich ein nicht unwesentlicher Teil gewerkschaftlicher Arbeit. Man denke nur an die vielfache Auseinandersetzung, die Kolleginnen und Kollegen mit den BGen und insbesondere mit der BGHM bei Berufskrankheitenverfahren erleben und erleiden müssen!

Was aber irritiert, ist eben der Umstand, dass die Mitglieder der Selbstverwaltung der BGHM, insbesondere des Vorstandes, anscheinend genau dieses Interesse, das sie eigentlich aufbringen müssten, vermissen lassen.


Zuständig für was?

Es gibt aber noch eine weitere Frage, die sich dem geneigten Leser stellt: Weshalb wird diese Mitteilung von allen Mitgliedern der Geschäftsführung unterschrieben? Zuständig für die personelle Entscheidung ist, wie bereits gesagt, ausschließlich der Vorstand. Intern ist bei der BGHM für die Personalverwaltung nur das Mitglied der Geschäftsführung, in dessen Zuständigkeitsbereich die Personalie fällt und das ist Michael Schmitz, für die Mitteilungen an die Beschäftigten der BGHM zuständig. Wieso unterschreibt Dr. Römer diese Mitteilung? Er ist innerhalb der Geschäftsführung ja für die Entschädigung und die übrige Rehabilitation zuständig. Überdies hatte Dr. Römer in der Vergangenheit nicht unbedingt die "Zuneigung" von Dr. Platz, der nachweislich einiges unternommen hat, Herrn Dr. Römer aus der Geschäftsführung zu drängen. Es sei nur daran erinnert, wie Dr. Platz beispielsweise 2011 Herrn Dr. Römer von der BGHM weg, auf eine Professur an eine neu zu gründende Hochschule schicken wollte und versucht hat, hierzu die Unterstützung der Arbeitgeber zu gewinnen (vgl. Die BG Holz und Metall (104) - … und ihre ersten sechs Jahre, eine traurige Bilanz! (Teil 1)).

Aber auch bei anderen Anlässen lässt Dr. Platz erkennen, dass er die Aufgabentrennung eher locker sieht (vgl. Die BG Holz und Metall (74) - … und wie sie von der FAZ gesehen wird).


… und wieder einmal die Frage ...

Damit ist man dann wieder bei der Frage, was der Vorstand eigentlich zu dieser Form der Personalpolitik sagt? Ist dem Vorstand diese "kommissarische Stellenbesetzung" überhaupt bekannt? Hat er hierzu eine Entscheidung getroffen? Er hätte es tun müssen, schließlich ist es seine Aufgabe hierzu zu entscheiden und nicht die von Dr. Platz!



















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Aktualisiert am 19 Mai 2019 | forum-bg@forum-bg.de

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