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Die BG Holz und Metall (115) 2-ter Nachtrag

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Zuletzt geändert am 10.12.2018



Die BG Holz und Metall (115) - … und der Irrsinn geht weiter! - zweiter Nachtrag


Wäre es falsch zu sagen, bei der BGHM geht es drunter und drüber?

Wohl eher nicht, schließlich werken ja Dr. Platz und Michael Schmitz in der Geschäftsführung, jeder nach seinem Wissen und Können … und, so scheint es zumindest, mehr oder minder nach seinen persönlichen Interessen. Aber worum geht es?


Etwa darum:

Dr. Platz geht, so wurde zwischen ihm und dem Vorstand vereinbart, im September 2019 in die Altersteilzeit zweiter Teil, die Passivphase. Dazu könnte man etwa anmerken, nur wenige werden ihm nachtrauern, wenn er wirklich geht. Deshalb wird für ihn ein Nachfolger oder aber auch eine Nachfolgerin gesucht. Auf seine Stelle, so hört man, haben sich mehrere Personen beworben. Es soll, so hört man weiter, unter den sich bewerbenden Personen, auch schon eine Person ausgewählt oder favorisiert worden sein, nämlich von Dr. Platz. Das scheint den anderen, sich bewerbenden Personen aber sauer aufgestoßen sein, denn schließlich ist ein derartiges Bewerbungsverfahren ein Prozess, in dem alle gleichermaßen berücksichtigt und bewertet werden sollten, wenn es nach objektiven Kriterien zugehen soll. Insofern sollen sich die weiteren bewerbenden Personen nicht gerecht behandelt fühlen, was mehr als verständlich ist und sie sollen, so hört man, sich gegen diese Form eines "Auswahlverfahren" wehren wollen. Ja, es soll sogar Klagen gegen dieses "Auswahlverfahren" geben. Wer zu diesen Personen gehört, eventuell Michael Schmitz, Roland Trocha und Christian Heck oder gar Bachor, ist unbekannt.

Was soll man davon halten? Soll man annehmen, dass es wiederum einfach die schlichte Unfähigkeit ist, die hierzu geführt hat? Oder soll man annehmen, dass Dr. Platz wieder einmal Posten mit ihm genehmen Personen besetzen möchte? Oder soll man gar annehmen, dass es Dr. Platz ganz gelegen kommt, wenn es bei der Findung für seine Nachfolge zu Komplikationen kommt, weil er dann ja noch weiter "dringend" in der Geschäftsführung benötigt wird, schließlich geht es nicht ohne einen Vorsitzenden der dreiköpfigen Geschäftsführung? Es wird aber auch schon vermutet, hierauf deuten wohl interne Diskussionen hin, es solle künftig wieder zu der Geschäftsführung mit nur einem Hauptgeschäftsführer und einem Vertreter zurückgekehrt werden.

Man darf wirklich gespannt sein, ob der Vorstand sich dieses Theater bieten lässt. Es gibt bereits Gerüchte, dass der Vorstand mit dieser Form der Geschäftsführung selbst nicht mehr sehr glücklich ist, ja, es soll sogar schon offene Kontroversen gegeben haben. Es stellt sich aber zunächst einmal die Frage, wieso Dr. Platz rechtlich sich an der Diskussion um eine Nachfolge beteiligt! Müsste die gesamte Geschäftsführung nicht vom Vorstand, der bekanntlich gemäß § 35 SGB IV die BGHM verwaltet, aus der Nachfolgediskussion herausgenommen werden? Wird der Nachfolger von Dr. Platz nicht auf Vorschlag des Vorstandes von der Vertreterversammlung der BGHM gewählt. So kann man es jedenfalls im SGB IV nachlesen. Wie bringt sich eigentlich dieser Vorstand in die Findung des Nachfolgers ein? Hatte Heinz Fritsche nicht vollmundig verkündet, eine Frau werde Nachfolgerin von Dr. Platz? Was sagen dazu der Personalrat und vor allem die Gleichstellungsbeauftragte? Oder backt die, wie ihre Vorgängerin, weiterhin in Nebenbeschäftigung nur die kleinen Brötchen für die Einführungsfeier des von Dr. Platz auserkorenen Nachfolgers?

Man darf hier wirklich gespannt sein, was daraus werden wird. Für die Mitgliedsbetriebe der BGHM und die Versicherten bedeutet dies jedenfalls, dass ihre Interessen - und um die sollte es ja vorrangig gehen! - wieder einmal nachrangig behandelt werden.


Es geht aber auch darum:

Was täte Dr. Platz, wenn nicht auch noch Michael Schmitz in der Geschäftsführung wäre? Er müsste wahrlich verzweifeln, denn er könnte allein kaum so umfassend unsinnig Leistungen erbringen. Wie zu hören ist, hat Michael Schmitz doch tatsächlich dem Vorstand vorgeschlagen, das Gebäude der BGHM in Hamburg auch noch zu verkaufen. Wir erinnern uns, auf Betreiben von Michael Schmitz wurde - mit Zustimmung des Vorstandes - das Gebäude der BGHM im Zentrum von Düsseldorf verkauft und ein Gebäude am Rande von Düsseldorf angemietet. Ob es dabei, wie in Mainz, wieder die bekannte Fondlösung mit 7 % Rendite geben soll, ist bisher unbekannt. Das Gebäude in Hamburg, um das es geht, liegt wiederum in hervorragender Lage, nämlich an der Rothenbaumchaussee 145, also wahrlich eine Top-Adresse! Für eine weitere Fondlösung ganz ideal. Wer von der BGHM oder welche Großbetriebe profitieren mögen soll sich schon so mancher Betrachter gefragt haben.

Allerdings entwickelt der Vorstand neuerdings wohl eigenständiges Denken, das, für diesen Vorstand, zu völlig ungewohnten Reaktion führt. Der amtierende Vorstand wird plötzlich eigenständig aktiv!

Der Vorstand hat, so hört man, soll doch tatsächlich Michael Schmitz ausgebremst und von ihm verlangt, er solle erst ein Ersatzgebäude benennen und vor allem eine Kosten-Nutzen-Analyse vorlegen. Es soll doch tatsächlich eine "lebhafte" Vorstandssitzung gewesen sein. Vorstandsmitglieder sollen sich gar an die früheren Aktivtäten der bg-lichen Immobilienhändler in Mainz erinnert haben. Man ist über die Wiedererweckung Totgeglaubter richtiggehend erstaunt! Man ist aber auch geneigt zu fragen, ob in der Geschäftsführung möglicherweise jemand gute Kontakte zu potentiellen Käufern der BGHM-Immobilien haben könnte? Man traut sich nicht diese Gedanken weiter zu führen, schließlich wurde bei der BGHM von der Geschäftsführung das Thema Compliance immer mit großem Anspruch vor sich her getragen wird. In diesem Kontext sei nur an die bedeutsame Rede des Vorstandsvorsitzenden Wilfried Ehrlich vor der Vertreterversammlung (vgl. Die BG Holz und Metall (57) - Heiße Luft oder das Spektakel um Compliance (Teil 1)) erinnert, bei der Ehrlich von Prävention sprach und Compliance meinte. Was hatte er nicht alles dazu zu erzählen! Möglicherweise hat er dabei aber auch nur zufällig ein Redemanuskript aus der Feder von Dr. Platz bzw. Michael Schmitz gegriffen, das Roland Trocha vorbereitet hatte.

Vielleicht sollte hierbei auch erwähnt werden, dass sich auch das BVA, also die eigentliche Überwachungsbehörde für die gesetzlichen Unfallversicherungen, ganz dezent zurückhält. Wenn beim BVA nachgefragt wird, wie man die Aktivitäten der BGHM in Immobiliengeschäften zu verstehen habe, so findet man ein nicht informiertes und nicht interessiertes BVA vor. Eine Anfrage des Kollegen Schildknecht diesbezüglich beim BVA wurde jedenfalls damit beantwortet, dass dem BVA dieses Problem nicht bekannt sei. Ob sich das BVA danach "bezüglich dieses Problems" schlau gemacht und die BGHM kontrolliert hat, das wurde nicht bekannt. Angesichts der Tatsache, dass auch von anderen mehrmals auf die Ungereimtheiten bei den Immobiliengeschäften hingewiesen worden war, kann man nur sagen, das BVA nimmt seine Überwachungs- und Kontrollaufgaben sehr zurückhaltend war.

Muss tatsächlich erst der Bundesrechnungshof, der das BMAS und das BVA hinsichtlich ihrer Tätigkeit überwacht, eingeschaltet werden? Oder reagiert auch einmal das BMAS auf diese dubiosen Fondlösungsaktivitäten?


Noch ein Nachtrag zum Beitrag

Die Schaffung von Stabsstellen bedeutet nicht zwangsläufig, dass Dr. Platz damit wirklich neue Organisationsstrukturen und - möglicherweise neue - Themenfelder bearbeitet sehen möchte. Forum-BG hat im Beitrag 115 über die neuen Strukturen im Bereich Prävention berichtet (vgl. Die BG Holz und Metall (115) - … und der Irrsinn geht weiter!). Die Schaffung von Stabsstellen kann aber auch dazu dienen, dass Mitarbeiter/innen der BGHM, die nicht das Vertrauen von Dr. Platz besitzen und die er "leider" ja nicht einfach entlassen kann, auf Stellen abgeschoben werden, bei der BGHM heißt dies dann befördert werden, bei denen sie dann in einem Büro mit einem Schreibtisch sitzen, aber leider keine wirkliche Aufgabe mehr haben. In der Vergangenheit mussten diese Sonderbehandlung leider schon einige Beschäftigte erfahren. Insofern hätte es im ersten Absatz des Beitrages eigentlich genauer heißen müssen:

Es geht dabei, wie könnte es bei Dr. Platz auch anders sein, nicht darum, die Präventionsleistungen gegenüber den Mitgliedsbetrieben zu verbessern, nein, es geht darum, weitere hochbezahlte Stabsstellen zu schaffen um Abstellplätze für unliebsame Mitarbeiter, natürlich "Vertraute" von Dr. Platz, zu schaffen.


… und zum Schluss:

Dass die BGHM gelegentlich der Komik fröhnt, das ist bekannt, neuerdings wartet sie sogar im Internet mit humoristischen Beiträgen auf, wer hätte das gedacht! Da findet sich doch tatsächlich die folgende Darstellung:



(vgl. https://www.bghm.de/nc/)

Wer hätte je geglaubt, dass bei der Geschäftsführung der BGHM jemals solch tiefgreifende Einsichten Platz greifen werden? Die Ziege kann bei der BGHM übrigens auch als Plakat bestellt werden und zwar unter https://www.bghm.de/bghm/online-shop/artikeluebersicht/?tt_products%5Bcat%5D=10&cHash=460eb9fe7cd1dd8d5412f022f511eb1e!
Also schnell bestellen!

Sagte nicht Dr. Platz bei einem Treffen der Aufsichtspersonen einmal:
Wem es bei der BGHM nicht gefällt, der kann ja gehen!

Nun hat der Vorstand dafür zu sorgen, dass Dr. Platz geht, aber ohne vorher noch einen Nachfolger zu bestimmen, der seine Antipräventionspolitik einfach nur fortsetzt, willkürlich mit den Bediensteten der BGHM umgeht und vor allem die unsinnigen Zivilprozesse in den nächsten Jahren zur Bereicherung der Anwälte fortsetzt!





















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Aktualisiert am 19 Mai 2019 | forum-bg@forum-bg.de

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