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Die BG Holz und Metall (101) - Nachtrag

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Zuletzt geändert am 18.06.2017


Die BG Holz und Metall (101) - (Nachtrag)


… es geht auch anders! Gratulation dem Vorstand!

Forum-BG hat ja gerade erst davon berichtet, dass Dr. Platz bei einer Besetzung einer Leitungsstelle im Bereich der Prävention wieder einmal den Vorstand übertölpeln wollte und an Stelle eines Fachmanns für Prävention, einen Sozialversicherungsangestellten setzen wollte.

Der Vorstand ist bei der Stellenbeschreibung aber nicht Dr. Platz gefolgt und hat sich nicht auf die Stellenbeschreibung "höherer Dienst", wie sie ursprünglich vorgesehen war, eingelassen, sondern hat sich an der Stellenbeschreibung "höherer technischer Dienst" orientiert.

Sehr bemerkenswert!

Sollte sich der Vorstand für die verbleibenden Monate der laufenden Wahlperiode, also bis Ende 2017 sich seiner Aufgaben erinnern und überdies auch noch seine Kompetenzen nutzten, um vernünftige Entscheidungen zu treffen?

Mit dieser Entscheidung gegen Dr. Platz und für die Prävention war jedenfalls in diesem Fall sichergestellt, dass nur eine fachlich kompetente Person für die ausgeschriebene Stelle antreten und diese Leitungsfunktion im Bereich Prävention erhalten konnte.

Forum BG kennt Herrn Scharrer nicht, aber eine Prüfung zur Aufsichtsperson hat er als Sozialversicherungsfachangestellter nicht abgelegt. Zu betreuende Betriebe in Sachen Prävention sind ihm bestenfalls aus seiner Schreibtischtätigkeit bekannt, Präventionsfragen sind nicht Gegenstand seiner Qualifikation gewesen. Ähnlich geht es ja auch dem umtriebigen Sozialversicherungsfachangestellten Bachor, der "Leiter" der, von Dr. Platz geschaffenen, Stelle STORP (Stabsstelle Organisation Prävention) ist.

Jedenfalls ist Herr Scharrer nicht Leiter des neuen Präventionsbezirkes Südost geworden. Der Vorstand hat ihn nicht bestellt. Leiter des Präventionsbezirkes wird Herr Hönig, bisher Leiter der Dienststelle Nürnberg.

Man darf damit Herrn Hönig zu seiner neuen Tätigkeit gratulieren und ihm viel Erfolg wünschen!
Man muss auch den Aufsichtspersonen im Präventionsbezirk Südost dazu gratulieren, dass die Voraussetzungen für eine fachlich kompetente Leitung geschaffen wurden.
Gratulieren darf und muss man ebenso den Kolleginnen und Kollegen im Vorstand der BGHM, die diese Entscheidung getroffen und sich an ihre Aufgaben und an ihre Funktion erinnert haben. Sie haben damit Voraussetzungen geschaffen, dass die Versicherten und die Betriebe in der Region Südost fachlich kompetente Ansprechpartner für den Themenbereich Prävention finden. Das kommt allen gleichermaßen zugute.
Nicht zuletzt sollte man aber eben auch den Betrieben und Versicherten gratulieren, dass damit eine fachlich kompetente Struktur im Bereich der Prävention zumindest in dieser Region sichergestellt wurde.


Sollte etwa ein grundlegender Sinneswandel eingetreten sein?

Eine Frage, die man sich für den Vorstand sehr wohl stellen muss. Wir erinnern uns:
Fachleute wurden in der Prävention in Führungspositionen schon längere Zeit nicht mehr berücksichtigt. Es begann mit dem markanten Spruch von Dr. Platz: "man muss keine Fachkenntnisse haben, sondern Führungsfähigkeiten". Diese "Führungsfähigkeiten" hatten - vor allem für Leiterstellen in der Prävention - offenbar nur Sozialversicherungsangestellte, die aus dem gehobenen Dienst kamen oder Juristen, wie etwa der Spezialist der BGHM für das Schokoladen- und Pralinenrecht, Roland Trocha. Aber, so dachte sich wohl Dr. Platz, wenn ein Sozialversicherungsangestellter aus dem Bereich der Krankenversicherung in der Geschäftsführung der BGHM sitzt - er denkt dabei an Michael Schmitz -, dann könnten doch auch Führungspositionen in der Prävention mit Sozialversicherungsangestellten besetzt werden. Fachkenntnisse werden ja nicht benötigt, so hat es Dr. Platz, so wird berichtet, lauthals behauptet.

Der Vorstand hätte sehr einfach die Möglichkeit gehabt, diese kuriose Auffassung von Dr. Platz, es bedürfe keiner Fachkenntnisse, sondern nur Führungsfähigkeiten, als das zu behandeln, was sie ist, als Unfug und diesen schlicht nicht zu beachten und dafür zu sorgen, dass Dr. Platz seinen "Fachkenntnissen" und seinen "Führungsfähigkeiten" entsprechend, beispielsweise als Bürobote im Zeitalter von PCs, Inter- und Intranet usw., eingesetzt wird. Er hätte dann nicht nur hinreichend Bewegung, sondern auch die Möglichkeit, das eine oder andere Thema, das Gegenstand der Tätigkeit von Unfallversicherungen ist, näher kennenzulernen. Dies wurde vom Vorstand bislang versäumt.

Bei der Besetzung dieser Leitungsstelle der Region Südost wollte Dr. Platz wohl wieder nach dem System verfahren, mit dem die Selbstverwaltung der BGHM wohl schon in den Fällen Bachor und Trocha von Dr. Platz hereingelegt wurde. Die fachlichen Bedenken der Selbstverwaltung und wie auch deren Hinweise auf eine fehlende Zuständigkeit von Dr. Platz, z.B. im Fall des Pralinenjuristen Trocha, wurden mit unzutreffenden Behauptungen unterlaufen. Es wurde gesagt, es handle sich nur um Versetzungen auf gleich bewertete Stellen. Dabei hatte der "ehrliche" Grundsatzausschuss doch eine Sitzung vorher, die Stelle des Hauptabteilungsleiters, auf die Trocha dann versetzt wurde, mit Besoldungsgruppe B3 eingestuft und den nach B2 eingestuften Trocha in Wirklichkeit befördert.

Prof. Dr. Kreßel, Sönke Bock und Heinz Fritsche ließen sich möglicherweise gerne reinlegen, konnten sie auf diese Weise einen Konflikt mit Dr. Platz einfach umgehen.

Im Fall Scharrer sollte es vermutlich ähnlich laufen - wieder zum Schaden für die Prävention -, ging dann allerdings daneben.


Eine Eintagsfliege?

Hoffentlich haben die Versichertenvertreter im Vorstand aus diesem Vorgang nachhaltig gelernt und erinnern sich an die, von ihnen beschlossenen, Richtlinien, damit solche Entscheidungen keine "Eintagsfliegen" bleiben und endlich die Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass die Prävention bei der BGHM entsprechend den gesetzlichen Vorgaben auch fachlich sichergestellt wird.

Fritsche hat ja in der Vergangenheit, so war zu hören, gelegentlich damit geprahlt, er würde "mit Dr. Platz aber jetzt sehr ernstlich reden" und sich, für seine Person, enorm kämpferisch geben. Wie aber auch zu hören war, hat das bislang allerdings nur dazu geführt, dass Fritsche kleinlaut von seinen "energischen Gesprächen" zurückkehrte und Dr. Platz sich ungestört weiter um "Führungsfähigkeiten" kümmern konnte. Vielleicht sollte Fritsche sich weniger ein Vorbild an Dr. habil. Urban im "Großtönen" nehmen. Wie wäre es, wenn er sich einfach der Interessen derjenigen erinnern würde, für die er ja in der Selbstverwaltung zu vertreten angetreten ist. Dann könnte es doch noch etwas werden, mit einer kämpferischen Interessensvertretung und einer qualifizierten Unterstützung der Aufsichtspersonen durch den Vorstand! Die fachlich qualifizierten Beschäftigten der Abteilung Prävention würden sich darüber sicherlich freuen!


… und zum guten Schluss noch aus der Gerüchteküche der BGHM

Sie werden sich erinnern, Herr Trocha hat ja um thematische Vorschläge für die Tagung der Aufsichtspersonen im Herbst 2017 gebeten (vgl. Die BG Holz und Metall (98) - … fragen muss ja noch erlaubt sein!). Es gibt nun das Gerücht, dass Dr. Platz - möglicherweise angeregt durch die erste Kabinettssitzung von Herrn Trump - auch die neuen Führungskräfte vorstellen möchte und diese ihm dann - wieder dem Trump'schen Leitbild folgend - ihre Loyalität bekunden und sich bei ihm bedanken müssen, insbesondere dafür, dass sie unter ihm dienen dürfen.

Es soll wohl auch schon, so ein weiteres Gerücht, darüber nachgedacht worden sein, sich orientierend an dem deutschen Dichter Friedrich Schiller, in allen Bezirksverwaltungen Schwellköpfe im Eingangsbereich aufzustellen, vor denen sich die Beschäftigten der BGHM und natürlich auch alle Besucher der Häuser, zu verneigen hätten, etwa nach dem Motto: Führungsqualitäten kann auch ein Schwellkopf haben. Wobei aber wohl noch nicht ausreichend berücksichtigt wurde, dass es bei Schiller der Hut des Reichsvogts Gessler war und die Sache in Folge weniger glücklich für den Reichsvogt ausgegangen ist, da sich Wilhelm Tell rebellisch zeigt und nicht grüßte, ja sogar den Gessler mit der Armbrust erschoss. Insofern ist dieses Modell eher kritisch.

So könnte der Vorstand sich plötzlich ein Vorbild an Tell nehmen und dieses Führungsmodell etwa völlig missverstehen und gar auf die Idee kommen, die Vorschläge von Dr. Platz nicht mehr zu begrüßen, sondern sie regelmäßig zum Platzen (sic!) zu bringen. Was möglicherweise sogar dazu führen könnte, dass auch Dr. Platz platzt (sic!).

Wie gesagt, alles noch und nur Gerüchte. Woran sich Dr. Platz in seinem "Führungskonzept" weiterhin orientieren will bleibt ungewiss. Die Auswahl ist ja vielfältig und reicht von Trump bis Nordkorea, allerdings könnte ihn der Vorstand auch einfach auf das SGB VII und die Richtlinien von 2011 zurückschrauben!


Ein kleines Problemchen noch zum guten Schluss:

Frau Rieger, die Datenschutzbeauftragte der BGHM, sah ja schon in der Veröffentlichung der Namen der Mitglieder der Selbstverwaltung der BGHM eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit (vgl. Die BG Holz und Metall (86) - Jetzt ist die öffentliche Sicherheit gefährdet!). Die Bundesdatenschutzbeauftragte hat diesen besonderen Blickwinkel aber dann korrigiert. Wie mag es Frau Rieger wohl jetzt ergehen? Angesichts solcher Entwicklungen bei der BGHM: der Vorstand setzt auf Fachkompetenz und nicht, wie Dr. Platz auf "Führungsqualitäten". Wie soll da bei der BGHM noch die öffentliche Ordnung sichergestellt werden, ja wie soll da noch Datenschutz betrieben werden? Soll sie sich jetzt plötzlich auch Fachqualitäten aneignen? Fragen und Zweifel dieser Art dürften zunehmend Frau Rieger sowie die anderen engen Vertrauten von Dr. Platz quälen!









































































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Aktualisiert am 02 Dez 2017 | forum-bg@forum-bg.de

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