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Die BG Holz und Metal (43)

Neues > 2013

Zuletzt geändert am 16.07.2013


Die BG Holz und Metall (43) - Nun amtlich: Der Vorstand der BGHM ist nicht ganz dicht!

Für all jene, die sich mit der BGHM schon länger befasst haben, war es vorhersehbar, es würde der Tag kommen, da würde Dr. Platz den Vorstand davon überzeugt haben, gegen sich selbst zu ermitteln. Und nun ist es soweit: Der Vorstand der BGHM hat die Staatsanwaltschaft - nein nicht die in Düsseldorf sondern diesmal die in Mainz - beauftragt nach seiner undichten Stelle zu suchen. Der Verfolgungswahn hat den Vorstand nun überwältigt.

Waren es bislang frühere Mitglieder der Selbstverwaltung der MMBG und der HüWaBG sowie Beschäftigte dieser beiden BGen, gegen die Geschäftsführung Anzeige erstattete - was nachträglich vom Vorstand dann abgesegnet wurde. Jetzt hat der Vorstand nun Anzeige gegen sich selbst erstattet! Hintergrund der Anzeige: der Vorstand der BGHM sei nicht ganz dicht. Es seien Geheimnisse aus den Sitzungen des Vorstandes und seines "ehrlichen" Grundsatzausschusses an die Öffentlichkeit gelangt, die der Geheimhaltungspflicht unterlägen und dies sei zum Nachteil der BGHM.

Interessant ist zunächst, dass die Anzeige wohl bei der Staatsanwaltschaft in Mainz eingereicht wurde. Weshalb Mainz und nicht Düsseldorf? Eine berechtigte Frage, wenn man in der, im Internet von der BGHM veröffentlichten Satzung in §1 liest (16.7.2013):

"Die Berufsgenossenschaft führt den Namen "Berufsgenossenschaft Holz und Metall". Sie hat ihren Sitz in Düsseldorf."

Der sarkastische Leser und die noch viel sarkastischere Leserin mögen vielleicht denken, es habe vielleicht etwas mit der Qualität des jeweiligen Karnevals zu tun und der Vorstand hält eben den Mainzer Karneval für lustiger. Man könnte auch denken, dass sich dahinter die Hoffnung verbirgt, das, von der Geschäftsführung so geschätzte Mainzer Landrecht sei bei den offiziellen Rechtsorganen in Mainz eher zu erwarten als in Düsseldorf. Alles ist möglich, alles ist denkbar!

Entsprechend wäre dann auch ein Fahndungsbild zu erwarten, das in etwa so aussehen müsste:

J:\Bilder\Der Tater.jpg
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Nein, seien Sie versichert, bei diesem Herrn handelt es sich definitiv um kein Mitglied des Vorstandes der BGHM!

Inhaltlich liegt der Fall so: Es seien Geheimnisse aus dem "ehrlichen" Grundsatzausschuss und dem Vorstand verraten worden und zwar zum Schaden der BGHM. Da mag sich die eine oder andere Person schon fragen: Geheimnisse bei diesem Vorstand und diesem Grundsatzausschuss?

Aber natürlich!

War es nicht das Bestreben, den Vorsitzenden des "ehrlichen" Grundsatzausschusses, einen doppelten Schlag an Entschädigungsgeld zukommen zu lassen? Und das auch noch wegen der "besonders hohen Belastungen", denen die Vorsitzenden durch die Fusion der Metall-BGen ausgesetzt gewesen sein sollen? Ach ja, die besonders hohe Belastung! Das Bundesversicherungsamt hat darüber ganz vergessen, dass es bereits in der von ihm genehmigten Richtlinie schon eine Regelung für "besondere Belastungen" gab. Allerdings erlaubte diese nur eine Verdoppelung und keine Vervierfachung der Zulagen.

Natürlich war diese Aktion nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Und das mit den Belastungen hat ja sogar das BVA verwirrt und das kann solche Themen auch nur schlecht in der Öffentlichkeit gebrauchen.

Aber nochmals zurück zur undichten Stelle. Da soll jemand aus dem Gremium "ehrlicher" Grundsatzausschuss oder dem Vorstand Dinge verraten haben. Man könnte beispielsweise denken, dass verraten wurde worüber beraten wurde oder auch, was dem Vorstand vom "ehrlichen" Grundsatzausschuss zum Beschluss vorgeschlagen werden sollte u.ä. Natürlich ist es peinlich, wenn plötzlich in die Öffentlichkeit dringt, dass Selbstverwalter gegen frühere Selbstverwalter auf den ausdrücklichen Wunsch der Geschäftsführung straf- und sozialrechtlichen Klagen zustimmen. Ebenso ist aber auch denkbar, dass dem einen oder anderen Mitglied des Vorstandes diese Machenschaften langsam auf die Nerven gingen.

Überraschend ist aber die Vorstellung des Vorstandes, die "undichte Stelle" sollte so naiv gewesen sein und diesen "Geheimnisverrat" unter Nennung ihres Namens begangen haben. Wohl kaum, vielmehr darf vermutet werden, dass sie sich bei ihrem Tun an der, bei der BGHM herrschenden Geheimniskrämerei orientiert hat. Ein Geheimnis ist ja schon, wer dem "ehrlichen" Grundsatzausschuss angehört. Wer dies erfahren möchte, der wird es aus der Darstellung der BGHM im Internet ganz sicher nicht erfahren. Dort sind nur die Konterfeis der drei Geschäftsführer zu bewundern.

Bei der BGHM ist ja schon ein Geheimnis, wer den Gremien der Selbstverwaltung angehört. Vielleicht hängt das ja damit zusammen, dass sich die Vorstandsmitglieder für ihre eigene "Arbeit" bei der BGHM schämen und von niemandem als Mitglied dieses Kreises identifiziert werden möchten. Guten Grund hierfür hätten sie sicherlich. Man denke nur an die lausige Qualität der Präventionsleistungen der BGHM - am eindringlichsten belegt in der Entwicklung der Zahlen der letzten Jahre für den Bereich Prävention.

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Der Vorstand auf dem Weg zur Sitzung?

Wie skurril ist eigentlich das Eigenbild des Vorstandes der BGHM? Bislang hat nur Wilfried Ehrlich Mails an Forum-BG geschickt und die sind seit längerer Zeit dort nachzulesen! Worum es sich bei diesen Mails wiederum handelt, "Geheimnisverrat" oder was auch immer sonst, das mag jeder selbst beurteilen.

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