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Der ärztlich Sach- verständigenbeirat

Berufskrankheiten > Wie neue Berufskrankheiten verhindert werden - zur Arbeitsweise des DGUV e.V.

Zuletzt geändert am 4.5.2009


Der ärztliche Sachverständigenbeirat, Sektion "Berufskrankheiten" hat die Aufgabe den Bundesminister für Arbeit und Soziales (BMAS) bei der Aufnahme und der Begründung von neuen Berufskrankheiten wissenschaftliche zu beraten. Auf der Basis der wissenschaftlichen Begründungen dieses Sachverständigenbeirates entscheidet der BMAS dann darüber ob die Liste der Berufskrankheiten ergänzt werden soll. Eine Ergänzung der LIste der Berufskrankheiten bedeutet eine Änderung der Berufskrankheiten-Verordnung. Es muss also ein Verordnungsentwurf erarbeitet, der Bundesregierung vorlegt und durch das Parlament beschlossen werden.

In der Vergangenheit hat sich gezeigt, der ärztliche Sachverständigenbeirat nimmt seine Aufgabe nicht nur sehr genau, die Empfehlung eine Erkrankung in die Liste der Berufskrankheiten aufzunehmen dauert in der Regel viele Jahre. Die Mitglieder des Sachverständigenbeirates wägen sehr lange ab, ob die vorgelegten wissenschaftlichen Belege tatsächlich ausreichend sind eine Erkrankung als Berufskrankheit anzuerkennen. Nicht zuletzt deshalb hat sich die Zahl der, in die Liste der Berufskrankheiten aufgenommenen Erkrankunen auch nur sehr langsam erhöht.

Der ärztliche Sachverständigenbeirat berät den BMAS vertraulich. Seine Sitzungen sind nicht öffentlich und die Teilnehmer zur Vertraulichkeit verpflichtet.

Aber: Der DGUV e.V. ist mit zwei Personen als ständigen Gästen bei den Sitzungen des ärztlichen Sachverständigenbeirates vertreten. Der DGUV e.V. ist also sowohl über die laufenden Diskussionen, wie auch über deren Ergebnisse immer auf das Genaueste und zeitaktuell informiert.

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