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... und die Versicherten sind die Geleimten!

Berufskrankheiten > Wie neue Berufskrankheiten verhindert werden - zur Arbeitsweise des DGUV e.V.

Zuletzt geändert am 4.5.2009


Diese Politik des Totschweigens hat etwas damit zu tun, dass die Verwaltung des DGUV e.V. die Zahl der Anzeigen auf einen Verdacht auf eine Berufskrankheit gering halten möchte. Damit werden für die Unfallversicherungsträger Kosten gespart. Kosten, die dann zu Lasten der Kranken- und Rentenversicherung, vor allem aber zu Lasten der, von der Erkrankung Betroffenen gehen. Die Arbeitgeber werden es der Verwaltung danken.

Leider haben die Gewerkschaften bislang hierauf - noch - nicht reagiert. Dabei wäre es an der Zeit die medizinisch Öffentlichkeit über diese Veränderungen zu informieren und aufzufordern, im Verdachtsfall eine entsprechende Anzeige für eine Berufskrankheit zu stellen. Es wäre aber auch an der Zeit, die Rechtsvertreter für Sozialgerichtsverfahren über diese Entwicklung zu informieren. Schließlich gab es bereits in der Vergangenheit immer wieder Versuche Erkrankungen mit der Diagnose

  • Gonarthrose durch eine Tätigkeit im Knien oder vergleichbare Kniebelastung


  • Lungenkrebs durch polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe


  • Lungenfibrose durch Einwirkung von Schweißrauchen und Schweißgasen


  • Lungenkrebs durch Exposition gegenüber Asbest und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen


als Berufskrankheiten anerkennen zu lassen. Besonders die IG BAU und die IG Metall sollten ein hohes Interesse an einer schnellen und für die Versicherten unproblematischen Anerkennung dieser neuen Berufskrankheiten haben, schließlich sind es ihre Mitglieder, die vorrangig den Arbeitsbedingungen ausgesetzt waren und immer noch sind, die diese Erkrankungen hervorrufen.


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